Ein Mann in Handschellen
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Polizeibeamte haben in Gelsenkirchen einen Mann auf einem Vordach gestellt und festgenommen. (Symbolfoto)

Ungewöhnliches „Versteck“

Endstation Gelsenkirchen: Aus diesem Grund klicken nach einer Taxifahrt die Handschellen

  • Erwin Kitscha
    vonErwin Kitscha
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Eine mehrstündige Taxifahrt gibt es nicht umsonst. Doch den Preis dafür wollte der Fahrgast nicht zahlen, haute ab und ging in Deckung. Doch sein ungewöhnliches „Versteck“ flog ziemlich schnell auf.

Ein Taxifahrer (43) rief am Montagmorgen (22.2.) um 2.40 Uhr die Polizei. Zuvor war er mit seinem Taxi von Mannheim nach Gelsenkirchen-Rotthausen gefahren. Fahrtzeit: über drei Stunden.

Mann will die Taxifahrt nicht zahlen

Fahrgast war ein Mann. Das Problem war, dass der Passagier das Geld für die Taxifahrt nicht berappen wollte. Er verschwand daraufhin in einem Haus.

Der Tatverdächtige „versteckt“ sich auf einem Vordach vor den Polizeibeamten.

Scheinbar wähnte sich der Mann dort in Sicherheit. Doch die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten hatten wenig Mühe, den Mann ausfindig zu machen.

Kuriose Erklärung für den Ausflug nach Gelsenkirchen

Auch, weil er ein seltsames „Versteck“ gewählt hatte. Der Gesuchte lag bäuchlings auf einem Vordach im Hof des Hauses. Nachdem die Polizisten den Mann vom Dach geholt hatten, tischte er ihnen eine kuriose Erklärung für seinen bizarren Ausflug nach Gelsenkirchen auf.

Er habe seiner Schwester einen Besuch abstatten wollen. So recht abkaufen wollten die Beamten ihm diese Behauptung jedoch nicht. Denn wie die Überprüfung des Mannes ergab, verfügt der Bulgare über keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Gießen vor. Die Polizei brachte den Mann ins Gewahrsam.

Da der Bulgare unter Alkoholfeinfluss stand, entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Außerdem erging gegen den Mann eine Anzeige wegen Betrugs aufgrund des geprellten Fahrpreises für die Taxifahrt.

Die Pressemeldung der Polizei Gelsenkirchen.

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