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Immer wieder tauchen Weltkriegsbomben auf.

Fliegerbomben-Alarm

Blindgänger in Gelsenkirchen wurde erfolgreich entschärft

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    Thomas Fiekens
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Update: Der Verdacht auf eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg hat sich bestätigt und legt jetzt einen Stadtteil in Gelsenkirchen lahm, 4000 Leute sind betroffen. Am Mittwoch, 4. Dezember, soll der Blindgänger mittags entschärft werden, der Evakuierungsradius ist groß.  

Update, 4. Dezember, 14.30 Uhr: Die Entschärfung wurde erfolgreich durchgeführt. 

Update, 4. Dezember, 10.36 Uhr:

In Gelsenkirchen müssen wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Mittwoch zahlreiche Gebäude in der Innenstadt geräumt werden. Betroffen sind unter anderem rund 4000 Anwohner, zahlreiche Betriebe, eine Polizeiwache und eine Feuerwehrstation, wie ein Stadt-Sprecher sagte. Es seien zudem rund 80 Krankentransporte nötig. 

Bombenentschärfung in Gelsenkirchen: Bahnverkehr eingeschränkt

Die Entschärfung solle stattfinden, sobald die Evakuierungen abgeschlossen sind. Dann sollte auch der Bahnverkehr eingeschränkt werden, da eine Zufahrt zum Hauptbahnhof in dem Bereich liegt. Die Fliegerbombe war am Dienstag entdeckt worden.

In Herten hat eine Bombensuche am Dienstag zu einem massiven Stromausfall im Stadtgebiet geführt.

So haben wir bisher berichtet:

An der Freytagstraße in Bulmke-Hüllen soll die Bombe am Mittwochmorgen freigelegt werden. Sollte sich der Verdachtsfall bestätigen, wird das Gebiet um den Wildenbruchplatz bis 12 Uhr weiträumig evakuiert. Die Entschärfung selbst ist für 14 Uhr vorgesehen.

4000 Anwohnern wären betroffen. Im Evakuierungsgebiet befinden sich die Feuerwache 1, das Polizeirevier Süd, Betriebe und städtische Dienststellen, auch sie müssten geräumt werden.  Der Gefahrenbereich ist  bis 12 Uhr zu verlassen. Für die Entschärfung würden zahlreiche Straßen  gesperrt.

Bombe in Gelsenkirchen: Sammelstelle für evakuierte Anwohner

Auch Bahnverkehr sowie Buslinien sind während der Entschärfung betroffen. Eine Sammelstelle für evakuierte Anwohner wird in der Turnhalle des Friedrich-Gauß-Gymnasiums eingerichtet: Hammerschmidtstraße 13, 45888 Gelsenkirchen. 

Im Evakuierungsgebiet liegen auch die Dienststellen von GeKita und Straßen NRW, sie im Falle einer Evakuierung ab 11 Uhr nicht mehr erreichbar. Die Zulassungsstelle liegt außerhalb des Bereichs. Auch der Parkplatz der Zulassungsstelle könnte ab 11 Uhr nicht mehr genutzt werden, da die Zuwegungen gesperrt werden.

Sollte sich der Verdachtsfall einer Fliegerbombe am Mittwochmorgen  nicht bestätigen, informiert die Stadt Gelsenkirchen über die städtische Internetseite, Facebook und Twitter.

Sprengung im Chemiepark Marl

Am Mittwoch, 4. Dezember, kann es rund um den Chemiepark Marl laut werden. Denn dort gibt es wegen des Rückbaus eines Kraftwerks eine Sprengung.

Auch am Berliner Flughafen Schönefeld wurde bei Bauarbeiten eine Weltkriegsbombe entdeckt. Der Flugbetrieb musste zeitweise komplett eingestellt werden.

In Gelsenkirchen stoppte die Polizei am Dienstag einen Raser - er war deutlich zu schnell unterwegs.

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