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Ein Polizist hält einen Temposünder an (Symbolbild).

Polizei stoppt Gladbecker

Mit der E-Klasse durch Buer gerast: Diese Strafe erwartet den Temposünder jetzt

Bei dieser Geschwindigkeit kam selbst die Polizei aus dem Staunen nicht mehr heraus: "War es die Flucht vor dem Coronavirus oder einfach nur der Raser des Tages?", fragten sich die Beamten in Gelsenkirchen.

  • Die Polizei hat am Mittwoch, 25.3., in Gelsenkirchen mehrere Temposünder gestoppt.
  • Spitzenreiter war ein Fahrer aus Gladbeck.
  • Den Raser erwartet jetzt ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot und bis zu 1360 Euro Bußgeld drohen einem Mercedes-Fahrer nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf dem Nordring am Mittwoch, 25. März. 

Gelsenkirchen-Buer: Mit der E-Klasse über den Nordring gerast

Innerhalb geschlossener Ortschaft war der Gladbecker mit seiner E-Klasse anstatt mit erlaubten 50 km/h mit 129 Kilometer pro Stunde unterwegs. Darüber stellten die Beamten in der Zeit zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr noch weitere Temposünder mit deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. 

Zwei Motorradfahrer aus Gelsenkirchen wurden mit 98 und 90 km/h gemessen. Auch sie müssen mit Anzeigen, Punkten und Fahrverboten rechnen. Die Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen für schwere Verkehrsunfälle. Zu hohe Geschwindigkeit gefährdet nicht nur den Raser selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. 

Bremsweg betrug in Gelsenkirchen mehr als 200 Meter

Eine einfache Faustformel besagt: Bei doppelter Geschwindigkeit ist der Bremsweg etwa viermal so lang. Der Gladbecker mit seinen 129 km/h hätte eine Strecke von über 200 Meter bis zum Stillstand seines Mercedes zurückgelegt.

Zwei Maskierte überfallen einen Supermarkt. Aber die Freude über die Beute währte bei den Räubern nur kurz - wegen eines "Polizisten" auf vier Pfoten.

Im Städtedreieck Herten/Gelsenkirchen/Marl ist es am Mittwochabend zu einer aufwendigen Suchaktion gekommen.

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