Bereits sehr voll war es am Samstag in einem Freibad in Gelsenkirchen - mehr als 200 Wartende mussten den Heimweg antreten. Zuvor kam die Polizei. (Symbolbild)
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Bereits sehr voll war es am Samstag in einem Freibad in Gelsenkirchen - mehr als 200 Wartende mussten den Heimweg antreten. Zuvor kam die Polizei. (Symbolbild)

In Gelsenkirchen

Kein Abstand: Zu viele Menschen wollen ins Freibad - dann schreitet die Polizei ein

  • Stephan Rathgeber
    vonStephan Rathgeber
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In Gelsenkirchen musste die Polizei am Samstagnachmittag eine größere Menschenansammlung auflösen. Zeitweise standen bis zu 200 Personen vor einem Schwimmbad.

  • Rund 200 Menschen standen in Gelsenkirchen am Samstag vor einem Schwimmbad. 
  • Die Polizei musste anrücken, da vielfach der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. 
  • Das Schwimmbad gewährte den Wartenden keinen Zutritt mehr.

Zu nicht gerade corona-gerechten Szenen kam es am Samstagnachmittag vor dem Freibad Nienhausen an der Feldmarkstraße in Gelsenkirchen. Rund 200 Menschen warteten am späten Nachmittag bei mehr als 35 Grad Celsius vor dem Gelände auf Einlass, um noch eine Abkühlung im kalten Nass zu genießen. Doch die Wartenden standen viel zu nahe beieinander. Der Mindestabstand von 1,5 Metern - der laut Corona-Schutzverordnung gilt - wurde vielfach nicht eingehalten. 

Gelsenkirchen: Bürgerin weist Polizei auf Menschenansammlung hin 

Dieser Umstand ist auch einer aufmerksamen Bürgerin ins Auge gesprungen. Umgehend alarmierte sie die Polizei, die schließlich zum Freibad ausrückte. Vor Ort wiesen die Beamten die wartenden Menschen per Lautsprecherdurchsage darauf hin, dass sie die Menschenschlange vor dem Gelsenkirchener Freibad umgehend entzerren müsste. Dieser Bitte kamen die Wartenden allerdings nur sehr zögerlich nach

Betreiber lässt keine Personen mehr in Freibad in Gelsenkirchen

In der Zwischenzeit hatte die Polizei - die ebenfalls nach einem Pkw-Brand am Sonntagabend in Marl ermittelt - auch Kontakt mit dem Betreiber des Freibades aufgenommen. Dieser hatte sich aber bereits dazu entschieden, aufgrund der Corona-Schutzverordnung keine weiteren Personen mehr auf das Freibad-Gelände zu lassen. Als die Beamten diese Nachricht wiederum an die wartenden Menschen weitergab, löste sich die Ansammlung in Gelsenkirchen ganz von alleine langsam auf - die Menschen traten den Heimweg an. 

Nach Menschenansammlung in Gelsenkirchen: Das sollte man beachten

In den kommenden Tagen bleibt es im Ruhrgebiet übrigens heiß - es ist also weiterhin ratsam, sich vor einem Besuch im Freibad nach der aktuellen Auslastung zu erkundigen. Am Silbersee II in Haltern muss man vor einem Besuch sogar online Tickets erwerben, um Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden. 

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