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In Gelsenkirchen haben sich Angehörige zweier Familien gestritten. Dabei flogen die Fäuste. (Symbolfoto)

Polizei Gelsenkirchen greift mehrfach ein

Ein Familienstreit eskaliert völlig - wüste Schlägerei auf offener Straße

Hoch her ging es in Schalke-Nord in Gelsenkirchen. Angehörige zweier Familien gerieten in Streit. Erst verbal, dann auch handgreiflich. Die Bilanz: mehrere Verletzte und Festnahmen.

  • In Gelsenkirchen läuft ein Familienstreit aus dem Ruder.
  • Die Polizei muss mehrfach eingreifen.
  • Es gibt mehrere Verletzte.

Gelsenkirchen - Gleich zweimal musste die Polizei am Donnerstag (18. Juni) mit mehreren Beamten ausrücken, um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Familien in Schalke-Nord zu schlichten. Auch in Recklinghausen musste die Polizei einen Streit beenden. Zum ersten Mal rückten die Beamten um 14.11 Uhr zur Kurt-Schumacher-Straße aus. Dort schlugen mehrere Beteiligte auf der Fahrbahn aufeinander ein. Eine Frau und ein Mann wurden dabei verletzt. Sie mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilt. Die Beamten schrieben eine Anzeige wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung. Außerdem erteilten sie Platzverweise.

Körperverletzungen in Gelsenkirchen

Doch die Gemüter hatten sich noch immer nicht beruhigt. Um 19.32 Uhr eskalierte die Situation zwischen den Beteiligten erneut. Diesmal an der Hülsmannstraße. Wieder kam es zu wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen. Dabei sollen drei junge Männer in einem Auto mit hoher Geschwindigkeit auf einen 27 Jahre alten Gelsenkirchener zugefahren sein. Der Mann habe sich nur durch einen Sprung zur Seite retten können, berichtet die Polizei. Anschließend prügelten die Tatverdächtigen auf den Mann ein und flüchteten.

Festnahmen in Gelsenkirchen

Sie kamen aber nicht weit und wurden festgenommen. Zudem stellten die Beamten das Fahrzeug, einen Billard-Queue und ein Messer sicher. Eine Anzeige gab es wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die Ermittlungen dauern an.

Auf dem Weg zum Einsatz am Abend kam es zudem zu einem Verkehrsunfall. Als die Beamten in drei Streifenwagen um 19.39 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Innenstadt unterwegs waren, musste ein Einsatzfahrzeug verkehrsbedingt bremsen. Es kam zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Streifenwagen und ein weiteres Fahrzeug beschädigt wurden. Es wurde niemand verletzt. Die beiden Streifenwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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