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Ein Mann soll seine Freundin erstochen haben. Er steht in Essen vor Gericht.

Gerichtsprozess

Frau in Gelsenkirchen niedergestochen – Mann gesteht Tat vor Gericht

Vor Gericht hat ein 43-Jähriger gestanden, seine Freundin in ihrer Wohnung in Gelsenkirchen erstochen zu haben. Ihm droht die Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.

Essen/Gelsenkirchen - Ein 43-Jähriger hat vor dem Essener Schwurgericht gestanden, seine ein Jahr jüngere Lebenspartnerin erstochen zu haben.

Nach der Tat im Juni 2019 in der Wohnung des Opfers in Gelsenkirchen hatten die Ärzte 15 Stichverletzungen gezählt – in der Brust und im Rücken. Die 42 Jahre alte Mutter war noch am Tatort verstorben. Der psychisch kranke Mann steht seit Donnerstag vor Gericht. Der Armenier gab die Tat zu, an Einzelheiten will er sich aber nicht erinnern können.

Angeklagter soll unter Schizophrenie leiden

Laut Staatsanwaltschaft leidet der 43-Jährige unter paranoider Schizophrenie. Vor Gericht gilt er als schuldunfähig und kann nicht bestraft werden. Es droht jedoch die unbefristete Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.

Vor Gericht beschuldigte er seine Partnerin, sich mit einem anderen Mann getroffen und sein Konto geplündert zu haben. Was davon stimmt, ist aufgrund seiner Erkrankung allerdings unklar.

dpa

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