Die Polizei musste ausrücken, nachdem Kinder in Gelsenkirchen Steine auf Schienen gelegt hatten. (Symbolbild)
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Die Polizei musste ausrücken, nachdem Kinder in Gelsenkirchen Steine auf Schienen gelegt hatten. (Symbolbild)

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Drei Kinder legen Steine auf Schienen - die Bahn kann nicht mehr rechtzeitig stoppen

  • Stephan Rathgeber
    vonStephan Rathgeber
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In Gelsenkirchen haben drei Kinder Steine auf die Straßenbahnschienen an der Veltins Arena gelegt. Kurze Zeit später musste die Polizei zu der Stelle ausrücken. 

  • In Gelsenkirchen haben drei Kinder einen bösen Streich gespielt.
  • Sie legten an der Veltins Arena Steine auf die Schienen der Straßenbahn. 
  • Die "Mutprobe" hätte böse enden können. 

Was haben die sich denn dabei gedacht? Ein 11-jähriger und zwei 12-jährige Jungs aus Gelsenkirchen spielten am Mittwoch in der Nähe der Veltins Arena einen gefährlichen Streich. Sie hoben gegen 14.40 Uhr mehrere Steine aus dem Gleisbett und legten sie auf die Schienen der Straßenbahnlinie 302. Dazu legten sie einen Aktenordner. Woher sie diesen hatten, geht aus einer Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen nicht hervor. 

Gefährliches Spiel in Gelsenkirchen

Es kam, wie es kommen musste: Die Straßenbahn, die kurze Zeit später einfuhr, konnte trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig anhalten und überrollte einige der ausgelegten Gegenstände. Umgehend alarmierten Bogestra-Mitarbeiter die Polizei und hielten die Kinder bis zum Eintreffen der Beamten fest. 

Eingriff in Bahnverkehr in Gelsenkirchen: Fahrt konnte fortgesetzt werden

Verletzt wurde bei dem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr glücklicherweise niemand. Auch die Straßenbahn schien nicht entgleist zu sein: Die Fahrt konnte nach einer kurzen Unterbrechung wieder fortgesetzt werden

Jungs aus Gelsenkirchen noch nicht strafmündig

Die drei Jungen sind noch nicht strafmündig. Nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren, wurden sie an Eltern und Verwandte übergeben. Wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilt, führt ein solches Vorgehen üblicherweise zu Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Fest steht: Diese Aktion hätte auch deutlich böser enden können. 

Es gibt aber auch Positives aus dem Bahnverkehr zu berichten: Ab Montag dürfen sich Pendler auf eine Verbindung zwischen Berlin und Recklinghausen freuen. Mit dem Fahrplanwechsel ändert sich einiges im Land NRW - wir geben einen Überblick. In Herten musste die Polizei derweil ausrücken, weil es zu einem Raubüberfall kam: Drei Männer griffen eine 15-Jährige und einen 21-Jährigen an.

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