Rettungsdienst
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Wegen Verdachts auf eine massive Kohlenemonoxid-Vergiftung musste ein Paar aus Gelsenkirchen ins Krankenhaus.

Großeinsatz der Feuerwehr

Paar aus Gelsenkirchen befüllt Kohleofen falsch und muss ins Krankenhaus

Feuerwehr und Rettungskräfte sind am Dienstagmorgen mit einem Großaufgebot ausgerückt. Ein Paar aus Gelsenkirchen hatte seinen Kohleofen falsch befeuert.

Die Feuerwehr ist am frühen Dienstagmorgen mit einem Großaufgebot zur Bokermühlenstraße in Gelsenkirchen ausgerückt. Wie die Feuerwehr mitteilte, lautete die erste Meldung: "Mann aus Bett gefallen".

Als die Kollegen des Rettungsdienstes, die auch immer ein Gaswarngerät dabei haben, die Wohnung des Gestürzten betraten, wurde ein Alarm signalisiert. Daraufhin forderten die Rettungsdienstkräfte die Feuerwehr nach, um weitere Messungen und Maßnahmen vorzunehmen.

Durch die Messgeräte der Feuerwehr war ein erhöhter Kohlenmonoxid-Wert feststellbar gewesen (60 ppm). Daraufhin wurde das zweigeschossige Hinterhaus unmittelbar geräumt. Drei Menschen wurden ins Freie gebracht und durch den Rettungsdienst betreut. 

20 Feuerwehrleute waren in Gelsenkirchen im Einsatz

Ein Ehepaar musste zur weiteren Behandlung wegen Verdachts auf eine massive Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Gelsenkirchener Klinik gebracht werden.

Die Quelle für das Kohlenmonoxid konnte schnell identifiziert werden, handelte es sich doch um einen Kohleofen, der falsch befüllt wurde.

Die Feuerwehr räumte die restliche Glut aus dem Ofen und lüftete abschließend das gesamte Gebäude mit Lüftungsgeräten der Feuerwehr. Die Einsatzstelle wurde an den Bezirksschornsteinfegermeister übergeben.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte kein Kohlenmonoxid mehr festgestellt werden. 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Der Einsatz war nach gut 90 Minuten beendet.

Die Feuerwehr weist an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass Ofen nur mit den vorgeschriebenen bzw. empfohlenen Brennstoffen (z. B. trockenes Holz, Pellets, Briketts etc.) betrieben werden dürfen. Lackierte Holzreste oder Sperrmüll gehören nicht in den Ofen, sondern müssen der Entsorgung zugeführt werden.

Ebenfalls in Gelsenkirchen zog die Polizei am Dienstag einen viel zu schnellen Raser aus dem Verkehr. 

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