Durch einen Schüss tötete ein Drogendealer aus Gelsenkirchen im April ein Mitglied der SEK-Spezialeinheit.
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Ein 28-jähriger Polizist kam im April bei einem SEK-Einsatz in Gelsenkirchen ums Leben.

Urteil gegen Drogendealer

Tödlicher Schuss auf SEK-Beamten: Lebenslange Haft

Eigentlich sind SEK-Einheiten für ihre Einsätze bestens gerüstet, denn eine kugelsichere Weste gehört zur Standardausrüstung. Trotzdem kam im April ein SEK-Beamter bei einem Einsatz in Gelsenkirchen ums Leben. Der Fall hatte nun vor Gericht ein Nachspiel.

Nach einem tödlichen Schuss auf einen SEK-Polizisten ist ein Drogendealer aus Gelsenkirchen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte am 29. April 2020 geschossen, als Beamte seine Wohnung stürmten.

„Sie sind ein Polizistenhasser“

Ein Schuss hatte einen 28-jährigen Polizisten getroffen und tödlich verletzt - trotz kugelsicherer Weste. Der 29-jährige Angeklagte hatte im Prozess am Essener Landgericht über seinen Verteidiger erklärt, dass er mit dem Überfall von einer Rockergruppe gerechnet habe, von der er vorher bedroht worden sei. Das wurde dem Deutschen jedoch nicht geglaubt. «Sie sind ein Polizistenhasser und wollten einen Polizisten töten», so Richter Jörg Schmitt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Polizei hatte im Rahmen einer Drogenermittlung einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Angeklagten vollstrecken wollen. Weil es Hinweise auf eine Bewaffnung des 29-Jährigen gegeben haben soll, war ein Spezialeinsatzkommando hinzugezogen worden.

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