Ein Randalierer hält seine Faust in die Kamera, daneben ist ein Diensthund der Polizei.
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Jugendliche Randalierer in Gelsenkirchen-Buer machten unangenehme Bekanntschaft mit den Diensthunden der Polizei.

Randale in Gelsenkirchen-Buer

Polizeihunden zu nahe gekommen: Jugendliche Gaffer bezahlen Lehrgeld - einer muss sogar ins Krankenhaus

  • Oliver Prause
    vonOliver Prause
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Einem Polizeihund kommt man besser nicht zu nahe. Mehrere jugendliche Gaffer, die nach einer Randale in Gelsenkirchen-Buer die Beamten stören, bekommen dies am eigenen Leib zu spüren. Das ist passiert.

Zwei Personen fallen mitten in der Nacht im Bereich der Hagenstraße/Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer durch Ruhestörungen und Beleidigungen gegenüber Polizisten auf und kassieren einen Platzverweis. Doch schon eine gute Stunde später kehren sie an den Ort des Geschehens zurück und sorgen erneut für Ärger. Als die Beamten die beiden Unruhestifter festnehmen wollen, flüchtet einer von ihnen, während die andere Person - eine 18-Jährige - geschnappt werden kann.

Polizei-Einsatz in Gelsenkirchen-Buer: Diensthund beißt Schaulustigen ins Bein

Doch mit dieser Festnahme ging das eigentliche Chaos in der Nacht zu Samstag in Buer erst los: Denn die polizeiliche Maßnahme wurde gegen 0.05 Uhr durch eine Gruppe jugendlicher Schaulustiger gestört, wie die Behörde in Gelsenkirchen berichtet.

Ein 16-Jähriger stach bei dem Geschehen besonders negativ heraus: Laut Polizei Gelsenkirchen versuchte er - trotz vorheriger Aufforderung durch einen Beamten, Abstand zu halten -, einen Diensthund zu streicheln. Auch dieser fand die ungewollte Annäherung offenbar gar nicht gut. Denn das Tier biss den Störenfried in den linken Oberschenkel.

Störenfried flüchtet vor der Polizei Gelsenkirchen: Das erwartet den Mann nun

Während der verletzte Jugendliche anschließend mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste, versuchte eine etwas ältere Person aus der Gruppe, sich einem anderen Diensthund zu nähern. Der Aufforderung, Abstand zu halten, kam auch er nicht nach und beleidigte stattdessen den Diensthundeführer. Um ihn vor einer Verletzung durch das Tier zu schützen, drängte der Polizist den aggressiven Mann mit körperlicher Gewalt zurück.

Daraufhin floh der etwa 18 bis 20 Jahre alte Randalierer. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Die Polizei hat eine Beschreibung des Flüchtigen veröffentlicht. Der Unbekannte ist etwa 18-20 Jahre alt, hat dunkle kurze Haare. Er trug zur Tatzeit eine helle Jeans und eine blaue Steppwinterjacke mit dunklem Fellkragen.

Hinweise bitte telefonisch an das Kriminalkommissariat 15 unter 0209/365-7512 oder unter der Durchwahl -8240 an die Kriminalwache.

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