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In Gelsenkirchen klickten bei drei jungen Männern die Handschellen der Polizei.

Auf frischer Tat ertappt

Pure Zerstörungswut in Gelsenkirchen - Randalierer-Trio erwartet nun eine saftige Rechnung der Polizei

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Drei Männer - darunter ein Gladbecker - lassen ihrer Zerstörungswut in Gelsenkirchen freien Lauf. Dann schnappt sie die Polizei - und präsentiert ihnen eine saftige Rechnung.

  • Massive Sachbeschädigung in der Nacht zu Samstag in Gelsenkirchen-Horst
  • Die Polizei schnappt drei junge Männer
  • Sie müssen sich nun wegen einer Straftat verantworten und tief ins Portmonee greifen.

Was haben sie sich dabei nur gedacht? Jedenfalls ist die pure Zerstörungswut, mit der sich drei Männer aus Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen an mehreren Autos im Gelsenkirchener Stadtteil Horst ausließen, durch nichts zu rechtfertigen. Das sieht auch die Polizei so. 

Wie die Behörde am Sonntagmorgen berichtet, hatte das Randalierer-Trio am Samstag um 2.38 Uhr auf der Steinrottstraße die Spiegel von mehreren abgestellten Fahrzeugen abgetreten. Glücklicherweise beobachteten Zeugen die Taten und verständigten die Polizei. Die herbeigeeilten Beamten trafen die drei jungen Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren in Tatortnähe an und nahmen sie fest. 

Polizei in Gelsenkirchen: Junger Mann beleidigt die Beamten

Besonders ein Tatverdächtiger zeigte sich uneinsichtig und verblieb im Polizeigewahrsam, nachdem er die Polizisten beleidigt hatte. Die anderen Randalierer erhielten einen Platzverweis. Alle drei müssen nun mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung rechnen. 

Doch damit nicht genug: Weil das kriminelle Trio auch gegen die Corona-Schutzverordnung verstieß, gibt es für die Männer auch eine saftige Geldstrafe. Denn laut NRW-Innenministerium muss bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit jede Person 200 Euro Bußgeld bezahlen.

Völlig unverantwortlich hat sich auch ein junger Autofahrer nach einem Unfall in Gelsenkirchen verhalten. 

Auch die Feuerwehr Gelsenkirchen hatte am Samstag einiges zu tun: Bei einem Brand auf dem Gelände einer Kfz-Werkstatt sind mehrere Autos und ein Lkw zerstört worden.

Bei einem Kellerbrand im Gelsenkirchener Ortsteil Bulmke-Hüllen ist sogar ein 27-Jähriger zu Tode gekommen.

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