Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Gelsenkirchen am Wochenende verletzt worden.
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Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Gelsenkirchen am Wochenende verletzt worden.

In Gewahrsam genommen

Randalierer bespucken, beleidigen und verletzten Polizisten bei Einsatz in Gelsenkirchen

  • Katharina Weber
    vonKatharina Weber
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Die Polizei Gelsenkirchen hat am Wochenende mehrere Randalierer in Gewahrsam genommen. Darunter auch einen 41-jährigen Mann aus Herten.

Bei zwei Einsätzen am Wochenende leisteten Randalierer Widerstand, beleidigten Polizisten und warfen ihnen eine „rechte Gesinnung“ vor. Bei einem Einsatz erlitten zwei Beamte Verletzungen. Sie konnten anschließend ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Bereits am Samstag gegen 22.30 Uhr, fiel einer Streife ein Randalierer auf dem Goldbergplatz in Buer auf. Der 41-jährige Mann aus Herten pöbelte dort Passanten an und versuchte gerade, einen Mülleimer auseinanderzunehmen. Die Beamten sprachen den aggressiven Mann an. Der ließ sich nicht beruhigen, verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und versuchte zu flüchten.

Dabei brüllte er lauthals weiter, beleidigte die Polizisten und warf ihnen mehrfach eine „rechte Gesinnung“ vor. Die Polizeibeamten brachten den 41-Jährigen zu Boden, fesselten ihn und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Hierbei leistete er Widerstand. Bei der Durchsuchung des Randalierers fanden die Beamten Drogen auf und stellten sie sicher. Verletzt wurde niemand.

Einsatz in Gelsenkirchen: Randalierer bespucken Polizisten

Zu einem weiteren Einsatz wurde die Polizei Gelsenkirchen am Sonntag gegen 18 Uhr wegen häuslichen Gewalt an der Schonnebecker Straße in Rotthausen gerufen. Wie die Polizei mitteilte, hatte dort ein 39-jähriger Mann eine 38-jährige Frau mehrfach geschlagen und verletzt. Im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses trafen die Polizisten auf den Täter. Der war aggressiv, nahm sofort eine drohende Haltung ein und kam auf die Beamten zu. Dabei rief er seinem 19-jährigen Sohn zu, dass er helfen solle. Da der 39-Jährige den Anweisungen der Polizisten nicht folgte, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei wehrte er sich.

Mittlerweile war auch der 19-Jährige eingetroffen, bedrohte und beleidigte die Beamten und warf ihnen „rechte Gesinnung“ vor. Beide Randalierer ließen sich nicht beruhigen und wurden nach Eintreffen von Unterstützungskräften in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zum Streifenwagen leisteten Vater und Sohn weiter Widerstand. Zudem bespuckten sie die Polizisten. Zwei Beamte erlitten Verletzungen und konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Beide Randalierer dürfen jetzt mit Strafverfahren wegen mehrerer Delikte rechnen.

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