In der Nacht wurde die Polizei zu einer Ruhestörung in Gelsenkirchen-Bulmke gerufen, die plötzlich eskalierte.
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Ein alltäglicher Fall von Ruhestörung eskalierte in der Nacht in Gelsenkirchen-Bulmke.

Ein Beamter verletzt

Ruhestörung eskaliert und endet nach Ellenbogen- und Faustschlägen im Polizeigewahrsam

  • vonBernd Turowski
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Eigentlich war es nur ein alltäglicher Fall von Ruhestörung, zu dem die Polizei in Gelsenkirchen-Bulmke in der Nacht zum Sonntag gerufen wurde. Doch plötzlich eskalierte die Situation.

Gegen 1.15 Uhr wurde die Polizei zu besagter Ruhestörung an der Hammerschmidtstraße gerufen. Hier saß ein Mann bei laufenden Motor in seinem Pkw und hörte laute Musik wodurch er die Anwohner belästigte. Als er darauf angesprochen wurde reagierte der alkoholisierte Gelsenkirchener äußerst aggressiv.

Außerdem hatte er verbotener Weise das Gespräch mit den einschreitenden Beamten ohne deren Wissen auf seinem Mobiltelefon aufgenommen. Nach erfolgtem Hinweis auf sein strafbares Verhalten wurde er mehrfach aufgefordert sein Handy auszuhändigen.

Handy sichergestellt und Wagen abgeschleppt

Da der 35-jährige dem nicht nachkam wurde er am Arm ergriffen. Nun riss sich der Mann los, schrie die Beamten an, dass sie sich „verpissen“ sollen, stieg aus seinem Auto aus und schubst eine Beamtin beiseite. Diese drückte in daraufhin gegen den Wagen um ihn zu fixieren. Dies versuchte der Aggressor durch einen gezielten Ellenbogenschlag gegen ihren Kopf zu verhindern.

Letztendlich konnte er durch die eingesetzten Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Auch dabei widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen mit Ellenbogen- und Faustschlägen. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Sein Handy wurde sichergestellt. Der verkehrsbehindernd abgestellte Wagen wurde abgeschleppt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Beamtin musste sich in ärztliche Behandlung begeben und war danach nicht mehr dienstfähig.

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