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Das Füttern von Tauben ist in Gelsenkirchen verboten.

Urteile bestätigen Vorgehen in Stadt

Gelsenkirchen verbietet das Füttern von Tauben - hohe Strafe droht

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Das Ordnungsamt will konsequent gegen "renitente" Taubenfütterer vorgehen. Ein Urteil des Amtsgerichts Gelsenkirchen wird vom Oberlandesgericht NRW bestätigt.

Das Füttern von Tauben ist ein Ärgernis und verboten, heißt ab sofort in der Revierstadt Gelsenkirchen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro rechnen. Die Stadt Gelsenkirchen geht konsequent gegen das Füttern von Tauben vor und sieht sich nun erneut durch zwei aktuelle Gerichtsurteile in ihrem Vorgehen bestätigt.

Tierschutz legalisiert das Füttern nicht

Immer wieder sorgen renitente Taubenfütterer für Schlagzeilen und beschäftigen mit ihren Einsprüchen gegen Bußgelder die Gerichte. Dass der Tierschutz das Füttern von Tauben nicht legalisiert, verdeutlicht eines der beiden Gerichtsurteile. Im Urteil des Amtsgerichtes Gelsenkirchen heißt es, dass das Taubenfütterungsverbot den Mindestanforderungen des ethischen Tierschutzes genüge. 

Aggessiver Kot zerstört Eigentum

Weiter heißt es in dem Gerichtsurteil: „Der Kot der Tauben zerstört Eigentum in erheblichem Maße und kann darüber hinaus Krankheiten übertragen.“ Durch ein Verbot des Fütterns „soll mithin die öffentliche Reinlichkeit geschützt und sollen Schäden vom Eigentum abgewendet werden.“ Das Urteil des Gelsenkirchener Amtsgerichts wurde in einem Beschwerdeverfahren durch das Oberlandesgericht NRW bestätigt

1000 Euro sind laut Gericht verhältnismäßig

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen in einem anderen Verfahren bestätigt, dass auch die Höhe einer Zwangsgeldandrohung in Höhe von 1000 Euro verhältnismäßig sei. Auch die von der Stadt Gelsenkirchen ausgesprochene Anordnung, „ die Fütterung wildlebender Tauben mit sofortiger Wirkung im gesamten Stadtgebiet Gelsenkirchen zu unterlassen“, sei rechtmäßig. Im konkreten Fall wurde wiederholt und über einen längeren Zeitraum in Tüten mitgeführtes Vogelfutter im Stadtgebiet ausgestreut.

Verstöße sollen an Leitstelle gemeldet werden

Hans-Joachim Olbering, Leiter des Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Gelsenkirchen, stellt fest: „Diese und ähnliche Urteile bestätigen die Rechtmäßigkeit unseres Vorgehens Weil es unsere Stadt ist, appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger das Füttern von Tauben zu unterlassen. Verstöße können unserer Leitstelle unter der Rufnummer 0209/169-3000 gemeldet werden.“

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