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Straßen.NRW will etwas gegen die Eichenprozessionsspinner unternehmen.

Giftige Raupen

So geht Straßen.NRW gegen den Eichenprozessionsspinner vor

Zwischen April und Mai schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Straßen.NRW will in diesem Jahr präventiv gegen die Ausbreitung vorgehen.

  • Straßen.NRW will etwas gegen den Eichenprozessionsspinner unternehmen
  • Die Haare der Raupen können allergische Reaktionen hervorrufen
  • Zur Vorbeugung sollen nach Ostern Bäume gefällt werden

Weil ihre giftigen Haare auch für den Menschen gefährlich werden können, will der Landesbetrieb Straßen.NRW nach Ostern damit beginnen, die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu bekämpfen. 

Dabei werden gezielt Bäume, die im vergangenen Jahr von den Raupen befallen wurden, mit einem sogenannten Biozid besprüht, sagte eine Sprecherin von Straßen.NRW am Donnerstag. Das Mittel sei für Menschen und andere Säugetiere aber ungefährlich.

Haare des Eichenprozessionsspinners können allergische Reaktionen hervorrufen

Zwischen April und Mai schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Erst in einem späteren Larvenstadium entwickeln sie ihre giftigen Brennhaare. Die Bekämpfung des Landesbetriebs zielt darauf ab, die Raupen zu töten, bevor sie das Gift entwickelt haben. Je nach Entwicklung der Raupen variiere deshalb der Termin der Aktion, so die Sprecherin.

Bereits seit einigen Jahren breitet sich die Schmetterlingsart in Nordrhein-Westfalen aus. Berührungen mit den Haaren der Raupen können zu allergischen Reaktionen führen. Typische Symptome nach Kontakt sind Haut- oder Atemwegsreizungen sowie Bindehautentzündungen.

Anfang März hatten sich Vertreter von Land und Kommunen deshalb getroffen, um eine Strategie gegen die Insekten zu entwerfen. Noch in diesem Monat soll ein Leitfaden zu den Gefahren der Tiere veröffentlicht werden.

dpa

In Oer-Erkenschwick werden jetzt fliegende Helfer gegen den Eichenprozessionsspinner eingesetzt.

Die Bürger in Datteln leiden unter dem Eichenprozessionsspinner. Für die neue Saison bereitet man sich am Oelmühlenweg oder in Ahsen nun mit Nistkästen für Meisen vor.

Die Zeit des Eichenprozessionsspinners ist noch nicht gekommen, doch in Waltrop bereitet man sich jetzt schon vor. Eine Kita geht mit gutem Beispiel voran und auch die Stadt handelt.

Die Stadt hat Nistkästen aufgehängt, um die Verbreitung einzuschränken. Der Plagegeist war letzten Sommer ein großes Problem in Marl.

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