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Im Sommer 2016 wurde der Borkener Stadtteil Gemen durch Starkregen überflutet.

Kongress in Gelsenkirchen

Wenn Starkregen die Stadt überflutet - was Hausbesitzer wissen müssen

Auch wenn die Sommer immer heißer und trockener werden: Sturzflutartige Regenfälle sind eine Gefahr, die Immobilien-Eigentümer ernstnehmen sollten.

Unwetter mit extrem viel Regen haben in den vergangenen Jahren auch in NRW große Schäden angerichtet und sogar Menschenleben gefordert: 2014 ertranken in Münster zwei Männer in den Wassermassen. Auch wenn die Sommer heißer und trockener werden: Der nächste Starkregen kommt bestimmt. Mehr als 500 Experten beraten derzeit bei einem Kongress in Gelsenkirchen, wie Kommunen am besten damit umgehen können. Immobilien-Eigentümer sind allerdings selbst in der Verantwortung, mahnt die Verbraucherzentrale NRW. 

Was sollten private Immobilienbesitzer unternehmen? 

Erstmal die Gefahr ernst nehmen. „Sturzflutartige Wassermassen können auch dort entstehen, wo keine Senke im Gelände ist und auch kein Gewässer verläuft“, warnt das Kommunale Netzwerk Abwasser, in dem rund 60 NRW-Abwasserbetriebe mitarbeiten. „Hauseigentümer rechnen dann oft nicht mit der Gefahr und werden besonders von den Wassermassen überrascht.“ 

Und wenn ein Haus in einem besonders gefährdeten Bereich steht?

Sich über die mögliche Überflutungsgefahr informieren. Helfen kann dabei eine Karte, die zeigt, wo etwa in einem Stadtgebiet besondere Gefahren durch Sturzfluten und Starkregen bestehen. Rund 15 NRW-Kommunen haben solche „Starkregengefahrenkarten“ bereits im Internet veröffentlicht, auch Recklinghausen (www.recklinghausen.de).

Wo gibt es weitere Informationen? 

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag auf der Regionalseite der Recklinghäuser Zeitung und ihrer Lokalausgaben. Infos gibt es auch am Verbrauchertelefon Abwasser: Tel. 0211/3809 300 (Mo u. Mi 9 bis 13:00 Uhr, Di und Do 13 bis 17 Uhr).

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