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Bei einer Zoll-Kontrolle in Gelsenkirchen wurde ein Algerier festgenommen.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Zoll kontrolliert Supermarkt: Algerier wird sofort festgenommen - das ist der Grund

In Gelsenkirchen haben Beamte des Hauptzollamts Dortmund einen Supermarkt kontrolliert. Dabei ist den Zöllnern ein Algerier ins Netz gegangen. 

  • In Gelsenkirchen hat der Zoll einen Supermarkt kontrolliert. 
  • Die Beamten haben dabei einen algerischen Staatsbürger angetroffen. 
  • Der Mann ist ohne Aufenthaltsrecht in Deutschland unterwegs.

Update vom 29. Januar, 13.30 Uhr: Eine weitere interessante Zahl liefert das HZA Dortmund zu den im Jahr 2018 eingetriebenen Geldbußen und Freiheitsstrafen. Demnach belief sich die Summe der festgesetzten Geldbußen auf über 1,4 Millionen Euro. Geldstrafen wurden in einer Gesamthöhe von über 893.000 Euro verhängt. Die von den Gerichten festgesetzten Freiheitsstrafen beliefen sich auf 170 Jahre.

Gelsenkirchen: Schwarzarbeit verursacht Schaden in Millionenhöhe

Update vom 28. Januar 2020: Schwarzarbeit ist in der Region keine Seltenheit, wie das Hauptzollamt Dortmund (HZA) auf Nachfrage mitteilt. So liegen zwar noch keine Jahreszahlen für 2019 vor. 2018 wurden im Tätigkeitsbereich des HZA, also in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen aber 2.238 Arbeitgeber kontrolliert. 5.690 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Die Prüfungen und Ermittlungen des Hauptzollamtes Dortmund ergaben 2018 einen durch Schwarzarbeit verursachten Schaden in Höhe von über 27 Millionen Euro.

Kontrolle in Gelsenkirchen: Algerier ohne Aufenthaltstitel

Meldung vom 27. Januar 2020: Bereits am 23. Januar kam es zu der Kontrolle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Dortmund in einem Supermarkt in Gelsenkirchen. Das berichtet 24VEST.de*. Unter den Mitarbeitern befand sich unter anderem ein Algerier, der in dem Geschäft als Aushilfe beschäftigt wurde. Allerdings war diese Beschäftigung alles andere als legal. Denn: Um in Deutschland arbeiten zu dürfen, "benötigen algerische Staatsangehörige einen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Tätigkeit berechtigt", erklärt der Zoll in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung

Genau das konnte der 36-jährige Mann jedoch nicht nachweisen: Er verfügte weder über den gültigen Aufenthaltstitel für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit noch über die Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik Deutschland.

Algerier erwartet nach Kontrolle in Gelsenkirchen ein Strafverfahren

Wie sich herausstellte, befindet sich der Algerier bereits seit 2015 in Deutschland. Er soll in diesem Jahr unter der Angabe falscher Personalien eingereist sein und soll versucht haben, hierzulande Asyl zu beantragen. 

Gegen den 36-jährigen Mann aus Algerien wurde in der Folge ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Außerdem wurde er vorläufig festgenommen. Nun entscheidet die Ausländerbehörde darüber, wie es mit dem weiteren Verbleib des Mannes weitergeht. 

Arbeitgeber muss nach Zoll-Kontrolle in Gelsenkirchenebenfalls mit Strafe rechnen

Auch den ehemaligen Arbeitgeber des Mannes erwartet ein Strafverfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

In Gelsenkirchen kam es erst kürzlich noch zu einem Großeinsatz der Polizei: Ein bewaffneter Masken-Mann hat hier eine Spielhalle überfallen. Der Räuber floh mit Bargeld, eine Angestellte musste ins Krankenhaus. Die Polizei sucht nun zwei Autofahrer. In Gelsenkirchen-Resse wurde ein 52-jähriger Mann Opfer eines versuchten Raubüberfalls. Der Täter schlug ihn mit der Faust ins Gesicht, flüchtete jedoch ohne Beute.

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

rath

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