Gerichtsprozess

Mord vor 25 Jahren: Verteidiger fordern Freilassung des Angeklagten

Dortmund - 25 Jahre nach dem Mord an einer 16-jährigen Schülerin in Dortmund soll der Hauptverdächtige nach dem Willen seiner Verteidiger wieder aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

Im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht beantragten die Anwälte am Montag die Aufhebung des Haftbefehls gegen den 53-Jährigen aus Castrop-Rauxel. Zuvor hatten die Richter zwei DNA-Experten vernommen, die eine an der Leiche gesicherte männliche Hautschuppe untersucht hatten.

Für die Sachverständigen steht zwar zweifelsfrei fest, dass die Hautschuppe von dem Angeklagten stammt. Es könne aber nicht sicher gesagt werden, wie sie an die Leiche gelangt sei.

Die Richter wollen über den Antrag der Verteidiger erst in den kommenden Tagen entscheiden. Der Angeklagte war im Sommer 2018 festgenommen worden, nachdem die DNA-Überprüfung einen Treffer ergeben hatte. Der 53-Jährige ist unter anderem wegen gewalttätiger Angriffe auf Frauen vorbestraft. Den Mord an der Schülerin streitet er ab.

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