Im Fall der 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine will das Landgericht Essen am 6. Mai die Klagen von Angehörigen getöteter Insassen auf höheres Schmerzensgeld verhandeln.
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Im Fall der 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine will das Landgericht Essen am 6. Mai die Klagen von Angehörigen getöteter Insassen auf höheres Schmerzensgeld verhandeln.

Landgericht Essen

Germanwings-Absturz: Gericht verhandelt am 6. Mai über Schmerzensgeld

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine mit 150 Toten, wollen Angehörige jetzt auf höheres Schmerzensgeld klagen. Bei dem Unglück starben auch Schüler des Gymnasiums in Haltern.

Essen/Haltern - Im Fall der 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine will das Landgericht Essen am 6. Mai die Klagen von Angehörigen getöteter Insassen auf höheres Schmerzensgeld verhandeln. Dies teilte ein Gerichtssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Nach Angaben des Berliner Anwalts Elmar Giemulla geht es in Essen um die Ansprüche von rund 25 Angehörigen, die von der Muttergesellschaft Deutsche Lufthansa ein höheres Schmerzensgeld erstreiten wollen.

Die Ansprüche von weiteren rund 165 Angehörigen sollen beim Landgericht Frankfurt verhandelt werden. Dort ist nach Angaben einer Sprecherin noch kein Termin bestimmt worden.

Nach Germanwings-Absturz: Angehörige klagen gegen die Lufthansa

Die Klage richtet sich gegen die Lufthansa sowie gegen eine Lufthansa-Flugschule in den USA, an der der Copilot des Unglücksjets ausgebildet wurde. Der den Ermittlungen zufolge psychisch kranke Copilot soll den Airbus am 24. März 2015 absichtlich gegen einen Berg in den französischen Alpen gesteuert haben.

Alle 150 Menschen an Bord starben - darunter 16 Schülerinnen und Schüler des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern und zwei Lehrerinnen.

Seine Ausbildung an der Flugschule hatte der Copilot wegen einer schweren Depression nur mit einer Sondergenehmigung beenden können. Die Kläger werfen der Flugschule und der Lufthansa Versäumnisse vor.

In Gelsenkirchen vollstreckte die Polizei am Mittwochmorgen einen Haftbefehl im Stadtteil Buer. Die Dauer der festgesetzten Freiheitsstrafe überrascht. 

dpa 

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