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Polizeieinsatz

Gelsenkirchen: Gespuckt, beleidigt, mit Messer gedroht - dann greifen Passanten ein

  • Randolf Leyk
    vonRandolf Leyk
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Viel mehr geht nicht: Nachdem ein Mann vor einem Supermarkt in Gelsenkirchen regelrecht ausgerastet ist, muss er nun in die Psychiatrie.

  • In Gelsenkirchen zückte ein Mann ein Messer.
  • Der 43Jährige rastete regelrecht.
  • Zeugen überwältigen den Mann

In die Psychiatrie musste ein betrunkener 43-Jähriger, nachdem er am Montag, 25. Mai, in Gelsenkirchen in der Altstadt Passanten beleidigt, angespuckt und sogar mit einem Messer bedroht hatte. Das Ganze geschah gegen 17.30 Uhr vor einem Supermarkt. 

Der Mann pöbelte und spuckte vorbeigehende Passanten an. Zwei junge Männer sprachen den aggressiven Mann auf sein Verhalten an. Daraufhin zückte der 43-Jährige auch noch ein Messer und bedrohte die beiden. Die beiden rannten fix davon. Doch der Betrunke verfolgte sie mit dem Messer in der Hand. Die Situation schien aus den Fugen zu geraten und richtig gefährlich zu werden.

Situation schien zu eskalieren - Zeugen greifen ein

Doch es gab einen weiteren Zeugen, der kurzerhand einschritt. Mit Hilfe eines weiteren Passanten konnte der 44-jährige Gladbecker den Betrunkenen zu Boden werfen und ihm das Messer abnehmen.

Polizei in Gelsenkirchen kennt den Randalierer

Der 43-Jährige spuckte aber noch weiter um sich. Als die Polizei eintraf, sahen sie einen alten Bekannten. Denn der Mann war den Polizisten schon öfter aufgefallen. Der Randalierer wurde festgenommen, gefesselt und bekam auch noch eine Spuckhaube übergezogen. Anschließend ging es zunächst zur Wache, anschließend in die Psychiatrie. Nun erwatet den Randalierer ein Strafverfahren.

Fehlende Schutzmasken sorgen für Randale

Randale gab es in Gelsenkirchen in den vergangenen Tagen öfter. Der Hinweis auf fehlende Schutzmasken reichte aus, um zwei Männer in Gelsenkirchen ausrasten zu lassen. Der Leidtragende der handfesten Auseinandersetzung: ein Sicherheitsmann eines Supermarktes. 

Und die Polizei warnt in Gelsenkirchen wieder vor vermehrten Taschendiebstählen.

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