Gewalttätige Demonstranten

Polizisten bei Auflösung einer Kurden-Demonstration verletzt

Dortmund - Weil Kurden bei einer Demonstration in Dortmund Bilder des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan gezeigt haben, löste die Polizei die Versammlung auf. Dabei kam es zu Krawallen.

Die Dortmunder Polizei hat in Lütgendortmund eine Versammlung junger Kurden aufgelöst, die am Sonntag (2. September) an der Bornstraße begonnen hatte. Wie die Polizei am Montag berichtete, hatten die Teilnehmer trotz wiederholter Ermahnungen gegen Auflagen verstoßen - und wurden außerdem gewalttätig.

Unter anderem bewarfen Teilnehmer Polizisten mit Flaschen und traten und schlugen auf Beamte ein. Dabei wurden insgesamt fünf Beamte verletzt, einer der Polizisten war nicht mehr dienstfähig. Die Polizei nahm die mutmaßlichen Täter fest. Insgesamt neun Demo-Teilnehmer wurden angezeigt.

Teilnehmer begingen weitere Straftaten

Außer den Angriffen auf die Polizisten sei es auch zu Fällen von Landfriedensbruch und Beleidigungen gekommen. Außerdem verstießen die Teilnehmer gegen die Auflage, keine Gegenstände zu zeigen oder zu verteilen, auf denen das Bild des inhaftierten Chefs der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, zu sehen ist.

Wie die Polizei weiterhin mitteilte, dürfen weitere bis zum 6. September (Donnerstag) geplante Versammlungen der Kurden nicht stattfinden.

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