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Dunkle Wolken ziehen auf: Auch am Mittwoch kann es vereinzelt gewittern, betroffen sind der äußerste Westen und Nordwesten.

Vorwarnung des DWD

Nächste Gewitterfront kommt auf den Kreis Recklinghausen zu

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Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter: Auch am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch müssen sich die Bürger im Kreis Recklinghausen auf widrige Wetterumstände einstellen. Es gibt eine Vorwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Update, Dienstag, 10.05 Uhr: Auf seiner Webseite warnt der DWD von heute (4.6.), 18 Uhr, bis morgen (5.6.), 2 Uhr, vor starken Gewittern, die sogar Unwetterpotenzial haben. Wie der Wetterdienst berichtet, kommt die Schlechtwetterfront von den Benelux-Staaten aus auf Nordrhein-Westfalen zu. Ab dem frühen Abend seien orkanartige Böen um 115 km/h, Starkregen und lokal großer Hagel möglich. Auch das Auftreten einzelner Tornados sei nicht ganz ausgeschlossen.

Allerdings schränkt der DWD ein, dass man zurzeit noch nicht genau abschätzen könne, wie stark der Westen Deutschlands - und damit auch der Kreis Recklinghausen - betroffen sein wird.

Feuerwehr im Kreis Recklinghausen zählt nur vier Unwettereinsätze 

Update, Montag, 10.08 Uhr: Die Gewitterfront ist weitergezogen. Ab den frühen Morgenstunden hatten sich dichte Wolken über dem Kreis Recklinghausen gebildet, die Blitz und Donner sowie große Regenmengen mit sich brachten. Der Bahnverkehr im Ruhrgebiet ist dagegen nach einem Blitzeinschlag in Mülheim weiter gestört - viele Züge verspäten sich.

Mittlerweile zeigt sich vielerorts bereits wieder die Sonne im Kreis Recklinghausen. Das Schlimmste scheint überstanden. Die Schäden durch die Gewitterfront hielten sich in Grenzen: Die Kreis-Feuerwehr vermeldet auf ihrer Internetseite insgesamt vier wetterbedingte Einsätze.

Update, Montag, 9.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtliche Warnung für den Kreis Recklinghausen bis 10 Uhr verlängert. Weiterhin warnt der DWD vor starken Gewittern im Kreisgebiet. Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörniger Hagel seien möglich. Unterdessen gibt es auch in Gladbeck und Dorsten erste Unwettereinsätze der örtlichen Feuerwehren.

Gewitterfront brachte viel Regen in den Kreis Recklinghausen 

Update, Montag, 8.02 Uhr: Es blitzt und donnert derzeit fast überall im Kreis Recklinghausen. Während der Gewitter fällt viel Regen, und der Wind frischt in Böen von bis zu 60 km/h auf. Die aufgeheizte Luft kühlt sich im Tagesverlauf weiter ab.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt Personen, die sich im Freien befinden, vor kleinkörnigem Hagel. Auch in der Warn-App des Bundes NINA gibt es amtliche Warnungen, die nicht nur für den Kreis Recklinghausen, sondern für weite Teile des Ruhrgebietes gelten.Während des Platzregens könne es laut NINA-App auch zu Verkehrsbehinderungen kommen.

In der Warn-App des Bundes NINA gibt es zurzeit amtliche Warnungen für viele Gebiete im Ruhrgebiet. Auch der Kreis Recklinghausen ist betroffen.

Züge fallen aus: Bahnverkehr im Ruhrgebiet nach Blitzeinschlag massiv gestört Die Feuerwehren im Kreis Recklinghausen sind in Alarmbereitschaft. Erste Einsätze wegen des Unwetters gab es am Morgen in Herten und Haltern am See.

Andere Teile des Ruhrgebietes hat es aber viel schlimmer getroffen. Der Bahnverkehr im Revier wird nach einem Blitzeinschlag in Mülheim an der Ruhr massiv behindert. Die Deutsche Bahn meldet, dass durch das Unglück, das sich gegen 6.30 Uhr in einem Stellwerk im Ortsteil Styrum ereignete, Signale ausgefallen sind. Die Folge: Zahlreiche Züge sind verspätet, manche fallen sogar ganz aus - ausgerechnet zum Start in die neue Arbeitswoche.

Deutsche Bahn: Signalstörungen und Behinderungen auch im Raum Düsseldorf

Auch in Düsseldorf gibt es laut Angaben der Bahn Signalstörungen und Zug-Verspätungen.

Ob Ihr Zug pünktlich abfährt bzw. ankommt, erfahren Sie im Internet auf der Webseite der Reise-Auskunft der Bahn

Die Einsatzkräfte in Duisburg rückten in der Nacht fünfmal wegen umgestürzter Bäume aus. Mehrere Autos seien beschädigt worden, Menschen seien aber nicht verletzt worden. Im Kreis Kleve waren am Sonntagabend einem Polizeisprecher zufolge zahlreiche Haushalte kurzzeitig von einem vermutlich sturmbedingten Stromausfall betroffen.

Tief "Frank" bringt gravierenden Wetter-Umschwung zum Wochenstart Ursprüngliche Meldung von Sonntag, 2. Juni: Genießen Sie das Wetter - solange es noch geht. Spätestens ab morgen früh ist im Kreis Recklinghausen Schluss mit strahlendem Sonnenschein und der ganz großen Hitze. Nach Ansicht einiger Meteorologen drohen zum Start in die neue Woche sogar Wettereskapaden. Wir sagen Ihnen, worauf sie sich einstellen müssen.

Die erste große Hitze des Jahres hat am Sonntag den Menschen in ganz NRW Temperaturen um die 30 Grad gebracht. Das bedeutete Sonne satt und bestes Badewetter. Auch die Nacht zum Montag sollte warm bleiben. "In Ballungsräumen kann es sein, dass die Werte nachts nicht unter 20 Grad sinken", erklärt Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen.

Dann allerdings ziehen Wolken auf, die Lage kippt. Ein Tiefdruckgebiet bringt schwül-warme Luft von Nordwesten ins Land. Die ersten Gewitter entladen sich am Montag - stellenweise mit viel Regen. Es bleibt auch in den folgenden Tagen mit bis zu 28 Grad verbreitet warm, "aber es brodelt die ganze Woche über", sagt die Fachfrau. Immer wieder werden Schauer und Gewitter erwartet.

Ein Unwetter tobte schon am letzten Dienstag über dem Ruhrgebiet 

Bisher gibt es noch keine offizielle Wetterwarnung des DWD für den Start in die neue Woche. Aktuelle Informationen für den Kreis Recklinghausen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes.

Wenn Sie wissen möchten, wie das Wetter in ihrem Ort wird, werfen Sie auch einen Blick auf unsere Wetterkarte mit Informationen für die Städte im Kreis Recklinghausen und für ganz Nordrhein-Westfalen.

Erst am Dienstag hatte ein Unwetter in Teilen des Ruhrgebietes für Überschwemmungen und Verkehrschaos auf einigen Autobahnen gesorgt. Augenzeugen hatten das extreme Wetter-Geschehen auf der A43 zwischen Witten und Bochum im Video festgehalten.

Wie das Wetter am kommenden Pfingstwochenende wird, ist nach Angaben der DWD-Experten noch unklar.

Mit dpa-Material

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