Rettungswagen im Einsatz
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Vor einer schwierigen Bergung standen die Feuerwehrleute nach dem Zugunglück in Gladbeck.

Unglück

Vierbeiner reißt sich los: Frau mit Hund in Gladbeck vom Zug erfasst

Fast hätte eine Gladbeckerin die Sorge um ihren Hund mit dem Leben bezahlt. Der Vierbeiner hatte sich ausgerechnet an einer Bahnstrecke losgerissen und als „Frauchen“ hinterhereilte, geschah das Unfassbare.

Um 17.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Unfall an einer Bahnstrecke alarmiert. Laut Meldung wurden eine Person, sowie ein Hund von einem Zug erfasst. Da unklar war, wo sich die Person genau befindet und der vermutete Schadensort im Grenzgebiet zu Gelsenkirchen lag, wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen ebenfalls alarmiert.

Nach der umfangreichen Erkundung konnten sowohl eine Frau, als auch ihr Hund im Gleisbett aufgefunden werden. Die Rettung der ansprechbaren Patientin und des Hundes gestaltete sich aufgrund der Örtlichkeit sehr schwierig. Zur Rettung musste der Bewuchs des Bahndamms zurückgeschnitten und die Patientin über eine lange Wegstrecke getragen werden. Die einsetzende Dunkelheit erschwerte die Rettungsmaßnahmen zusätzlich.

Frau lief dem Hund hinterher ohne den Zug zu bemerken

Durch den gemeinsamen Einsatz von Freiwilligen sowie hauptamtlichen Einsatzkräften beider Städte, konnte sowohl der schwerverletzte Hund, als auch die leichtverletzte Patientin gerettet werden. Die Frau wurde anschließend in das nächstgelegene Krankenhaus und der Hund in eine Tierklinik transportiert.

Zu dem Unglück kam es, weil der Hund sich losgerissen hat und in Richtung Bahngleise lief. Die Frau lief dem Hund hinterher und bemerkte den anfahrenden Zug nicht. Die Bahnstrecke zwischen Gladbeck-Ost und Gelsenkirchen Buer-Süd wurde für mehrere Stunden gesperrt.

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