Greenpeace demonstriert vor RWE-Zentrale für Kohleausstieg

Essen (dpa/lnw) - Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Dienstag an der Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen für ein Ende des Braunkohleabbaus demonstriert. An dem Hochhaus befestigten sie große Banner und Spruchbänder.

Vor dem Eingang stellten sie einen Wohncontainer ab, in dem sich bis auf Weiteres zwei Aktivisten aufhalten wollen. An dem Protest beteiligten sich nach Angaben von Greenpeace rund 60 Aktivisten.

Die Organisation forderte RWE auf, die Bagger am Hambacher Wald zu stoppen. Die Umsiedlung bedrohter Dörfer am Tagebau Garzweiler II solle mindestens so lange ausgesetzt werden, bis die Bundesregierung beschlossen habe, wie der Kohleausstieg umgesetzt werde. Sie forderten RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz auf, ein entsprechendes Moratorium zu unterzeichnen. Bis dahin wollen die beiden Aktivisten in dem Container ausharren.

"Nach Einschätzung von Experten lassen sich Wald und Dörfer retten, wenn der Kohleausstieg wie von der Kohlekommission vorgeschlagen gestartet wird", so Greenpeace.

PM Greenpeace

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