Großbrand an Bahnstrecke

Keine Hinweise auf Brandstiftung

Siegburg (dpa/lnw) - Drei Monate nach dem verheerenden Großbrand in Siegburg an der ICE-Strecke Köln-Frankfurt haben die Ermittler keine Hinweise auf Brandstiftung. Die genaue Ursache für das Feuer, bei dem 32 Menschen verletzt und mehrere Gebäude zerstört wurden, sei aber immer noch unklar, sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft.

Unterdessen ist die Sanierung der teilweise zerstörten Häuser im Gange. Die Flammen hatten sechs Häuser beschädigt. In den vergangenen Tagen hätten die Zimmerarbeiten an den Dachstühlen begonnen, sagte ein Sprecher der Stadt Siegburg. Ein siebtes Haus musste abgerissen werden und soll neu aufgebaut werden. Auch hier sei das Genehmigungsverfahren seitens der Stadt fast beendet, so dass der Neubau bald starten könne.

Für die Anwohner, die bei dem Böschungsbrand ihr Hab und Gut verloren haben, sind nach Angaben der Stadt bis heute fast eine Viertelmillion Euro an Spenden eingegangen. Allein durch Sonderkollekten in den Gottesdiensten mehreren Kirchengemeinden seien 16 000 Euro zusammengekommen.

Der Böschungsbrand an der Bahnstrecke Köln-Frankfurt hatte Anfang August auf anliegende Häuser übergegriffen. Bei großer Hitze und Trockenzeit hatte das Feuer sich rasend schnell ausgebreitet.

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