Großer Chemikalienfund: Abstimmungen zu weiterem Vorgehen

Preußisch Oldendorf (dpa/lnw) - Nach dem Fund von Tausenden Litern an Chemikalien und Dutzenden Gasflaschen in einer Lagerhalle in Ostwestfalen stimmen sich Polizei und Behörden über das weitere Vorgehen ab.

"Das ist kein Nullachtfünfzehn-Einsatz, den wir hier alle Tage haben", erklärte ein Sprecher der Polizei im Kreis Minden-Lübbecke am Montag. Bei einem Routineeinsatz hatte die Feuerwehr in Preußisch Oldendorf nahe der Grenze zu Niedersachsen am Sonntag 35 000 Liter verschiedene Chemikalien sowie 50 Propangasflaschen entdeckt. In Tausend-Liter-Behältern seien unter anderem Schwefelsäure, Natronlauge und Phosphorsäure gefunden worden. "Wir haben das Gelände abgesichert. Nach derzeitigem Erkenntnisstand geht davon keine Gefahr für die Bevölkerung aus", sagte der Polizeisprecher weiter.

Wer die Stoffe und die Gasflaschen dort eingelagert habe und zu welchem Zweck, sei nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen verschiedener Fachleute und Polizeistellen. Unter anderem wollte das nordrhein-westfälische Innenministerium einen LKA-Experten nach Preußisch Oldendorf schicken.

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