Hänselweg

LEG-Mieter ärgern sich über Müll in der Märchensiedlung

KEMMINGHAUSEN - Das Ärgernis wiederholt sich ständig: Regelmäßig liegt an den Straßen der Märchensiedlung Sperrmüll herum. Zumindest teilweise stammt es wohl von Umzügen. Vermieter LEG hofft auf die Mithilfe ihrer Mieter, um das Problem zu lösen.

Das Problem existiert bereits seit mehreren Jahren, wie Anwohner Helmut Kleinjäger erklärt. Vor allem an Zwergweg und Hänselweg liegt sehr oft Sperrmüll herum. "Ab und zu gibt es mal ein Vierteljahr Ruhe", sagt er. "Der aktuelle Müll liegt bereits seit 14 Tagen hier." "Es kommt immer wieder was dazu", ergänzt Burkhard Jodeit, 1. Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Frohsinn, in der auch Kleinjäger Mitglied ist. "Bezahlen müssen wir das dann, da die Vermieterin, die LEG, das auf die Mieter umlegt."

Müll stammt wohl von einem Umzug

Möbelstücke wie eine Couch liegen herum. Auf einigen Kartons kann man Beschriftungen wie "Badezimmer" und ähnliches erkennen. Offensichtlich stammen zumindest Teile des Sperrmülls von einem Umzug. "Hier gibt es eine hohe Fluktation", bestätigt Jodeit.

Aber nicht alles stammt von Anwohnern. An einer Stelle liegt ein Haufen Grünzeug herum. "Der kommt nicht von den Mietern", sind Kleinjäger und Jodeit sicher. "Die Mieter hier haben schließlich keine Gärten." Ein Wagen mit einem Lüner Kennzeichen sei gesehen worden. Anrufe bei der LEG brächten leider nur wenig, sagen Jodeit und Kleinjäger.

Der LEG sei die Situation bekannt, sagt Pressesprecher Mischa Lenz auf Anfrage. "Leider kennen wir jedoch den Verursacher der unsachgemäßen Lagerung des Mülls und Sperrmülls nicht. Aus diesem Grund haben wir gegenwärtig keine weitere Handhabe, als hier regelmäßig für die Beseitigung des Mülls zu sorgen." Dafür seien beauftragte Dienstleister regelmäßig vor Ort in der Wohnanlage tätig und schauen nach dem Rechten. Unsachgemäß entsorgter Müll werde von einem Fachunternehmen beseitigt.

LEG hofft auf die Mithilfe der Mieter

"Wir kommunizieren mit den Mietern regelmäßig persönlich zum Thema Müllmanagement und sensibilisieren sie darüber hinaus zusätzlich unter anderem durch Anschreiben und Aushänge", so Lenz. "Zudem führen wir regelmäßige Umwelttage im Quartier durch."

Um jedoch letztendlich den beziehungsweise die Verursacher zu identifizieren, sei die LEG auf die Mithilfe aller Mieter angewiesen. "Unsere Bemühungen, die Situation auf diesem Weg zu klären, sind bis dato ohne Ergebnis geblieben", bedauert Lenz.

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