Haftstrafe und Bewährung

Ehemalige Feuerwehrleute wegen Brandstiftung in Herten verurteilt

WESTERHOLT - Vor Gericht mussten sich zwei junge Männer aus Westerholt verantworten, denen mehrere Fälle von schwerer Brandstiftung zur Last gelegt werden. Heute erhielten sie ihre Urteile.

Der 20-jährige, ehemals Mitglied der Jugendfeuerwehr, erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten, sein 25-jähriger Helfer, derzeit suspendiertes Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, bekam zwei Jahre auf Bewährung und hundert Sozialstunden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Männer mehrere Brände gelegt hatten. Im Prozess ging es konkret um drei Brandlegungen am und im Westerholter Bahnhof. Die beiden Angeklagten waren weitreichend geständig.

Das Strafmaß liegt deutlich unter dem, was Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann beantragt hatte. Fallen gelassen wurde auch die von ihm unterstellte Tötungsabsicht in einem der Fälle, in die ein Obdachloser involviert war, der sich im alten Bahnhof eingenistet hatte.

Der 25-Jährige ist noch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Als Anklage erhoben wurde, wurde er vom Dienst suspendiert. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, wird gegen ihn ein Ausschlussverfahren eingeleitet - sofern er nicht selbst austritt.

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