Haushalt

Stadt Dortmund spart noch mehr als geplant und steuert auf ein Plus im Haushalt zu

Der städtische Haushalt steuert auf ein Plus zu. Ende März wird der Haushaltsabschluss vorliegen. Schon jetzt sieht die Stadtverwaltung positive Signale. Es endet eine besonders harte Zeit.

Mit dem Memorandum "Die Stadt zuerst" hatte der Rat der Verwaltungsspitze Anfang 2015 einen klaren Auftrag gegeben: Innerhalb von vier Haushaltsjahren sollten insgesamt 60 Millionen Euro eingespart werden.

Das Ergebnis nach Ablauf der Frist: Die Erwartungen wurden um 8,5 Millionen Euro übertroffen.

Es wurden unter anderem Strukturen in der Verwaltung verändert und Abläufe wirtschaftlicher gemacht. Dies war für städtische Stellen mit Einschränkungen verbunden. Diese enden nun, auch wenn Wirtschaftlichkeit und Sparpotenzial weiterhin wichtige Werte bleiben.

Sparprogramm hilft bei Bewältigung der Kosten für Flüchtlinge

Die strukturelle Einsparung von 60 Millionen pro Jahr hilft der Haushaltsbilanz in den nächsten Jahren dauerhaft, sagt Kämmerer Jörg Stüdemann.

Und das Memorandum habe der Stadt Dortmund einen weiteren Vorteil gebracht: "Wir waren dadurch in der Lage, die schnell auftretende Belastung durch den Zuzug von Flüchtlingen aus dem Haushalt zu bestreiten", sagt Jörg Stüdemann.

Damit habe Dortmund die Belastung besser überstanden als viele andere Kommunen und sei zu jeder Zeit handlungsfähig geblieben.

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