Hoher Sachschaden

1000 witterungsbedingte Unfälle in NRW – nur wenige im Vest

Essen/Winterberg/Monschau - 77 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden bei witterungsbedingten Verkehrsunfällen in NRW verletzt worden, 14 von ihnen schwer. Auch am Donnerstagmorgen kam es zu vielen Unfällen und langen Staus. Der Kreis Recklinghausen kam bislang glimpflich davon. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor glatten Straßen.

Die Polizei NRW zählte in der Zeit von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen mehr als 1000 Verkehrsunfälle aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen. Dabei wurden 14 Personen schwer- und 63 leicht verletzt. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf mehr als drei Millionen Euro. Auch am Donnerstagmorgen kam es wieder zu zahlreichen Unfällen. Darunter in Essen und Mülheim. In Wuppertal sind bereits 90 Unfälle gemeldet worden.

Im Kreis Recklinghausen und Bottrop ist es dagegen ruhiger geblieben: "Wir hatten bislang nur eine Handvoll Unfälle mit Blechschäden", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst am Morgen auf Anfrage. Auf den Autobahnen sieht es schon wieder anders aus. Es kommt zu Unfällen und langen Staus. Der WDR meldet knapp 400 Kilometer Stau auf den Autobahnen in NRW. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor glatten Straßen.

Wetterdienst kündigt für das Flachland Tauwetter an

Die Skigebiete in NRW melden nach dem Neuschnee der vergangenen Tage beste Bedingungen. So laufen im Sauerland inzwischen auch viele Lifte in Naturschneegebieten, sagte eine Sprecherin der Wintersport-Arena. Sie rechnet damit, dass spätestens am Wochenende rund 100 Lifte in Betrieb sind - soviel wie in dieser Saison noch nie.

Weil es in der Eifel anders als im Sauerland keine Beschneiungsanlagen gibt, ist dort die Freude über den Neuschnee besonders groß: So reichen die Schneehöhen in Monschau zum Schneeschuhwandern oder für Pferdeschlittenfahrten. Auch der letzte Lift in Hellenthal hat inzwischen seinen Betrieb aufgenommen.

Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden Tage kündigen im Flachland bereits wieder Tauwetter an: Am Wochenende sollen die Temperaturen dort wieder über Null klettern und die Schneedecke schmelzen lassen. Anders in den Höhenlagen: Die Skigebiete in NRW bereiten sich auf einen großen Ansturm am nächsten Winter-Wochenende vor.

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