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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (l.) verabschiedet Reinhard Schulz als Hauptgeschäftsführer. Sein Nachfolger Stefan Schreiber steht im Hintergrund bereit.

Industrie- und Handelskammer

Reinhard Schulz nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

DORTMUND - Die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund hat seit Donnerstag einen neuen Hauptgeschäftsführer. Der bisherige Stellvertreter Stefan Schreiber hat den Posten von Reinhard Schulz übernommen, der in den Ruhestand tritt. Wir waren bei der Verabschiedung dabei.

„Ich bin ja ganz ehrlich“, sagte Reinhard Schulz zu Beginn seiner Dankesrede: „Ich hätte noch länger zuhören können.“ Gemeint waren damit die überschwänglichen Grußworte von IHK-Präsident Udo Dolezych und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Schulz sei immer der erste gewesen, der morgens das Büro betrat, und der letzte, der es verließ, lobte Dolezych: „Als Fazit gibt es eigentlich nur das größte Lob: Du hast dich um die Wirtschaft in dieser Region verdient gemacht“, richtete er an seinen langjährigen Vertrauten.

1979 in die Kammer eingetreten

Neuneinhalb Jahre lang war der 65-jährige Schulz Hauptgeschäftsführer der Kammer, in die er 1979 eintrat. Zu dieser Zeit wurde Udo Lattek zum ersten Mal Trainer des BVB, und Abba trat in der Westfalenhalle auf. „Damals begann sich der Himmel über der Region zu verdunkeln“, so Dolezych. In den folgenden Jahrzehnten habe Reinhard Schulz den Strukturwandel in der Region maßgeblich mitgestaltet.

„Jetzt haben hier Zukunftstechnologien ihre Heimat“, sagte auch der Minister Duin und lobte: „Herr Schulz, Sie sind ein echter Typ, nicht durchgeweicht und abgerundet.“ An seinem großen Ehrentag lehnte sich der Neu-Pensionär sehr zufrieden in seinem Stuhl zurück, während ein Medley der Beatles-Hits „Yesterday“ und „When I‘m 64“ am Piano erklang.

"Und vielleicht reicht es ja mal, die Bayern zu schlagen"

Schulz‘ Nachfolger, Stefan Schreiber, ist leidenschaftlicher Motorradfahrer: Ruhe bewahren und flexibel wie bestimmt auf gefährliches Wetter reagieren – diese Eigenschaften will der 52-Jährige auf die Arbeit für die Kammer übertragen: „Ich möchte dieses Haus weiter in der bundesweiten Champions League halten“, sagte er: „Und vielleicht reicht es ja mal, die Bayern zu schlagen.“

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