Jachtunfall

Bootsführer stand beim Unfall an der Schemhoff-Brücke unter Alkohol

Castrop-Rauxel - Jetzt ist auch geklärt, wie es am Wochenende zu dem ungewöhnlichen Bootsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal kommen konnte: Da war Alkohol im Spiel.

Wie die Wasserschutzpolizei am Montag mitteilte, habe sich den Kollegen am Samstag gegen 19 Uhr ein tatsächlich ungewöhnliches Bild geboten, als sie zur Unfallaufnahme anrückten. In Höhe der Schemhoff-Brücke entdeckten sie ein etwa 9 Meter langes Boot, das mit dem Bug auf dem östlichen Kanalufer lag.

Mann wurde eine Blutprobe entnommen

Und nun kommt die Auflösung, wie es dazu kommen konnte: Der Bootsführer und eine Frau, die zum Unfallzeitpunkt an Bord war, machten vor Ort noch Angaben zu dem Unfallhergang. Da die Polizisten allerdings deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahrnahmen, brachten sie ihn zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

Zu hohe Geschwindigkeit?

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 62-Jährige die Kontrolle über das Boot verlor, dann zunächst mit der westlichen Spundwand kollidierte und dann endgültig auf der östlichen Seite mit dem Boot in der Böschung zum Liegen kam. Ob neben dem Alkoholkonsum auch überhöhte Geschwindigkeit für den Unfall mit verantwortlich ist, wird aktuell geprüft. Gegen den Schiffsführer wird unter anderem wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs und Gewässerverunreinigung ermittelt.

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