Joseph-König-Gymnasium

Schüler gedenken der Opfer der Germanwings-Katastrophe

Haltern (dpa/lnw) - Der Absturz der Germanwings-Maschine vor vier Jahren traf Haltern besonders hart: 16 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums verloren damals ihr Leben. Am Montag gab es eine Gedenkfeier auf dem Schulhof. Alle Schüler nahmen teil.

Schüler und Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums im westfälischen Haltern haben der Opfer des Germanwings-Absturzes vor vier Jahren gedacht. In einer Schweigeminute legten am Montag die Klassen- und Kurssprecher Rosen an die Gedenkstätte auf dem Schulhof. Die Namen aller 18 Opfer aus Haltern sind dort aus einer Stahlplatte ausgeschnitten. An der Feier nahm die gesamte Schulgemeinde mit rund 1100 Schülern und etwa 100 Lehrern teil.

"Für uns alle brach eine Welt zusammen, denn wir alle waren geschockt von dieser Nachricht, die wir bis heute nicht verarbeitet haben. Die Trauer bleibt, sie ist stets verbunden mit den immer wiederkehrenden Erinnerungen", sagte Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel (CDU). Den Eltern und Familien der Opfer wolle man ein Zeichen geben, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine seien. "Auch in unseren Herzen leben die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen weiter."

Unter den 150 Toten des Germanwings-Absturzes waren 16 Schüler und zwei Lehrerinnen der Schule. Sie waren am 24. März 2015 auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch in Spanien, als die Maschine auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in Südfrankreich an einem Berg zerschellte. Nach Überzeugung der Ermittler hatte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht.

Bereits am Sonntag, dem eigentlichen Jahrestag, hatten in der Nähe des Absturzortes in den südfranzösischen Alpen rund 300 Angehörige der Toten gedacht. Die Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa hatte sie wie in den Vorjahren dorthin gebracht.

Gedenkseite des Halterner Gymnasiums

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