Razzia in einem Bordell
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Im Corona-Lockdown muss die Polizei immer wieder gegen illegale Prostitution vorgehen.

Strafverfahren eingeleitet

Käufliche Liebe in einem Duisburger Haus - und das ausgerechnet in Corona-Zeiten

  • Thomas Brysch
    vonThomas Brysch
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In Corona-Zeiten ist auch die käufliche Liebe eigentlich im Lockdown - doch in Duisburg muss ein Nachbar Alarm schlagen, denn die Geräusche von nebenan sind eindeutig.

Sodom und Gomorra in einem ehrenwerten Haus: Laute Lustgeräusche aus einer Wohnung auf einem Hinterhof auf der Duisburger Hochfeldstraße und ständig ein- und ausgehende Männer veranlassten einen besorgten Nachbarn in der Nacht zu Dienstag, die Polizei zu verständigen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellten sie an besagter Erdgeschosswohnung mit Rollos, Tüchern und einem Holzbrett verdeckte Fenster fest, wie die Polizei berichtet.

Duisburg: Schlüsseldienst bahnt der Polizei den Weg zum Ort der Sünde

Weil auf Klingelzeichen niemand die Tür öffnete, gleichwohl aber der Verdacht der verbotenen Prostitution bestand, nahmen Polizisten Kontakt zur Staatsanwaltschaft Duisburg auf. Eine Staatsanwältin ordnete die Durchsuchung der Wohnung an. Ein Schlüsseldienst öffnete die Tür, so dass die Uniformierten dem Hinweis auf den Grund gehen konnten.

Verdacht des illegalen Aufenthalts gegen Albanerinnen

In der Wohnung trafen sie auf drei Frauen im Alter zwischen 21 und 28 Jahren und einen Mann (57). Die Ordnungshüter fanden zahlreiche Utensilien vor, die auf gewerbliche Prostitutionsausübung hinwiesen. Weil die Frauen aus Albanien kommen und der Verdacht des illegalen Aufenthalts besteht, nahmen die Polizisten sie vorläufig fest. Zusätzlich leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der verbotenen Prostitution ein. Alle vier erwarten darüber hinaus Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen eines Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

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