Karneval

Für Max I. und Charlotte I. hat Regentschaft als Kinderprinzenpaar offiziell begonnen

Krönchen und Prinzenkappe: So wird aus Max und Charlotte das Kinderprinzenpaar. Die Proklamation war ihr erster Auftritt in der Karnevalssession, die diesmal zwei Wochen länger dauert.

Ihre Antrittsrede halten sie in Reimform - natürlich. "Bei der Vorstellung waren wir noch nervös, doch das legen wir jetzt ab und meistern es bravourös", haben Max I. und Charlotte I. für ihren ersten Auftritt als Kinderprinzenpaar gedichtet. Und stellen das auf der Bühne in der Bürgerhalle des Rathauses gleich unter Beweis. Mit ihrer Inthronisation begann am Sonntagnachmittag für das Dortmunder Kinderprinzenpaar die Session 2019.

Und die wird diesmal besonders lang, berichtet Petra Neumann, die gemeinsam mit Roswitha Buchholz die amtierenden Kinderprinzenpaare betreut. Zwei Wochen länger als sonst - das sind für die beiden Neunjährigen etwa 30 Auftritte zusätzlich.

Vorgänger sind Leon und Dilara

Für ihre Vorgänger bedeutet das im Umkehrschluss: "Ab morgen heißen wir wieder Leon und Dilara ohne Zahl". Auch das Kinderprinzenpaar der vergangenen Session verabschiedet sich mit einer launigen Rede, bevor es die Insignien an seine Nachfolger übergibt.

Für ihren letzten Auftritt als amtierendes Prinzenpaar haben sich Dilara I. und Leon I. richtig herausgeputzt. Er im silbergrauen Blazer, sie im langen roten Kleid mit Locken -und beide mit einem Lächeln auf dem Gesicht. So geht das. "Am meisten Spaß hat mir gemacht, die Freude bei den anderen zu sehen", sagt die Elfjährige. Und auch ihr zwölfjähriger Prinz ist traurig: "Jetzt kommen wir bald zum Ende, heute ist für uns die große Wende."

Karnevalist der dritten Generation

Ab sofort dürfen Max Maevus und Charlotte Bullert Stimmung und Freude am Karneval verbreiten. Besonders Max sollte das nicht allzu schwer fallen. Sein Opa ist Gründungsmitglied der Narrenzunft Blau-Weiß, er ist Karnevalist der dritten Generation. Auch Prinzessin Charlotte war zeitweise im Verein aktiv. Die beiden kennen sich schon aus dem Kindergarten.

Verabschiedung und Proklamation im Rathaus rahmten Tanzdarbietungen der Funkengarden und Tanzmariechen ein. Ein fast dreistündiges Programm zeigte, dass keine Nachwuchssorgen herrschen. Die jüngste Tanzmaus auf der Bühne war gerade drei Jahre alt.

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