Bürger sollen kein Trinkwasser zur Bewässerung des Gartens benutzen.
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Bürger sollen kein Trinkwasser zur Bewässerung des Gartens benutzen.

Hitzewelle

Kein Wasser mehr für Garten und Pool - droht das auch im Kreis Recklinghausen?

  • Michael Wallkötter
    vonMichael Wallkötter
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In den ersten Regionen Nordrhein-Westfalens wird das Trinkwasser knapp. Dabei hat der Sommer doch gerade erst so richtig begonnen. 

Wetter-Experte Dominik Jung von Wetter.net ist der Auffassung, dass in den nächsten sieben bis zehn Tagen kein Tropfen fällt. Die Städte Vreden, Stadtlohn und Südlohn im Kreis Borken haben die Bürger aufgefordert, ab sofort keine Gärten mehr mit Trinkwasser zu gießen oder private Pools damit zu befüllen. Andernfalls werde in zwei Tagen kein Wasser mehr durch die Leitungen fließen. Der örtliche Wasserlieferant berichtet, dass der Wasserverbrauch seit Tagen vor allem abends doppelt so hoch sei wie üblich. Die Städte Vreden und Stadtlohn bieten ihren Bürgern immerhin an, am kommenden heißen Wochenende die öffentlichen Freibäder kostenlos zu benutzen.

Auch in Ostwestfalen haben Versorger an die Bevölkerung appelliert, auf Gartenbewässerung und Pool-Befüllungen zu verzichten. Betroffen sind die Städte Löhne, Bad Oeynhausen sowie die Gemeinden Hüllhorst und Hille. 

Talsperren in Haltern zu 84 Prozent gefüllt

Und im Kreis Recklinghausen? Drohen auch hier Wassersparmaßnahmen? Es gibt keinen Anlass zur Sorge, berichten Sprecher der Gelsenwasser AG und der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW). Diese beiden Unternehmen beliefern die Bürger im Kreis Recklinghausen mit Trinkwasser. Die Talsperren in Haltern haben auch das letzte Dürrejahr gut überstanden und sind aktuell noch zu 84 Prozent gefüllt.

Die Folgen der Hitzewelle machen sich vielfältig bemerkbar: Es herrscht immer noch Waldbrandgefahr.

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