Kindeswohl gefährdet

Polizei sucht nach junger Mutter (18) und ihrem Baby

Die Dortmunder Polizei sucht nach einer jungen Mutter und ihrem Baby. Die 18-jährige Lisa Hildebrandt ist aus einer Jugendhilfeeinrichtung verschwunden. Das Kindeswohl könnte gefährdet sein.

Lisa Hildebrandt ist in einer Jugendhilfeeinrichtung in Dortmund untergebracht. Von Mitarbeitern sind sie und ihr dreieinhalb Monate alter Sohn Maximilian am Mittwochabend (20.3.) um 23.22 Uhr bei der Polizei als vermisst gemeldet worden.

Nach Angaben der Polizei wurde die Mutter vor ihrem Verschwinden mit dem Kindsvater und einem weiteren, bislang unbekannten Mann gesehen. Gemeinsam sollen sie angeblich in dem Auto des Unbekannten unterwegs sein. Es gibt keine Beschreibung des Fahrzeugs

Frau gilt als labil und nicht in der Lage, sich ohne Hilfe ausreichend um das Baby zu kümmern

Nach Einschätzung aus dem Dortmunder Jugendamt besteht eine "akute Gefährdung des Kindeswohls". Lisa Hildebrandt gelte als labil gilt und solle bisher nicht in der Lage gewesen sein, sich ausreichend und ohne Hilfe um das Baby zu kümmern, so die Polizei in der Suchmeldung, die den Titel "Lisa - wo bist du?" trägt.

Die Mutter gilt nicht als "eigengefährdet", laut Polizei gibt es aber "berechtigte Sorgen" um das dreineinhalb Monate alte Kind.

Erste Ermittlungen an möglichen Anlaufadressen in Velbert und Herne blieben erfolglos. Auch Polen könnte laut Polizei ein mögliches Ziel des Trios sein, hier ist allerdings keine konkrete Anlaufadresse bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Dortmunder Polizei bittet um Hinweise auf Mutter und Kind unter der Rufnummer der Kriminalwache (0231)132 7441 oder an jede andere Polizeibehörde.

Im September 2018 gab es zuletzt eine Suchmeldung nach Mutter und Kind in Dortmund. Damals kehrte die Mutter nach drei Tagen in die Jugendhilfeeinrichtung zurück.

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