Kiosk überfallen

Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubüberfällen im Kaiserviertel binnen 20 Minuten

Bei der ersten Tat an der Kaiserstraße blieb es noch bei einem Versuch, beim zweiten Raubüberfall an der Klönnestraße machte ein unbekannter Täter Beute. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Der erste Tatort war am Sonntagabend gegen 22.05 Uhr ein Kiosk an der Kaiserstraße auf Höhe der Lippstädter Straße. Den ersten Zeugenaussagen zufolge betrat dort ein unbekannter, maskierter Mann den Verkaufsraum und begab sich direkt hinter die Theke. Die beiden im Kiosk befindlichen Mitarbeiter flüchteten nach draußen auf die Straße, als sie bemerkten, dass der Täter eine Schusswaffe bei sich trug.

Erbeutete Geld und Zigaretten

Sie beobachteten noch, wie er sich an einer Kassenschublade zu schaffen machte. Diese war jedoch verschlossen. Kurz darauf flüchtete der Unbekannte aus dem Kiosk in Richtung einer an der Lippstädter Straße gelegenen Parkanlage.

Nur eine Viertelstunde später, gegen 22.20 Uhr, betrat ein maskierter Täter eine Tankstelle an der Klönnestraße. Auch hier begab sich der Unbekannte direkt hinter den Tresen. Eine Mitarbeiterin erkannte nun, dass der Mann eine Schusswaffe bei sich trug. Er forderte sie auf, Bargeld in eine Tüte zu füllen. Dem kam sie nach. Zusätzlich griff der mutmaßliche Täter sich mehrere Schachteln Zigaretten. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.

Polizei geht von ein und demselben Täter aus

Der Maskierte erbeutete nach ersten Erkenntnissen einen mittleren dreistelligen Geldbetrag. Die Polizei Dortmund geht bei den beiden Überfällen von ein und demselben Täter aus, aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe sowie der Täterbeschreibung der Zeugen.

Demnach handelt es sich hierbei um einen circa 25-jährigen Mann, der zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß und schmal, aber trainiert sein soll. Er trug eine dunkle Hose sowie einen schwarzen Kapuzenpullover mit weißen Applikationen am Rücken. Unter anderem soll es sich hierbei um ein nach unten zeigendes Dreieck handeln.

Mund und Nase soll er mit einem bunten Tuch bedeckt haben. Außerdem soll der Mann mit einem nicht genauer definierten Akzent gesprochen haben.

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