Kirchderner Grundschule

Polizei fahndet weiter nach Bastlern der Bombenattrappe

Dortmund - Nach dem Großeinsatz am Dienstag an der Kirchderner Grundschule sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Unterricht hatten die Schüler auch am Mittwoch nicht - das hatte aber andere Gründe.

Der Unterricht an der Kirchderner Grundschule fiel auch einen Tag nach dem Polizeigroßeinsatz aus. Mit der gefundenen Bombenattrappe hatte das aber nichts tun. Die Lehrer der Schule hatten am Mittwoch eine ganztägige Fortbildung, so dass für die Schüler der Unterricht ausfiel, berichtet eine Mutter, deren Sohn auf die Schule geht. Der Termin war schon lange bekannt und geplant - das ist auch auf der Homepage der Schule nachzulesen.

Der offene Ganztag war am Mittwoch aber wieder wie gewohnt geöffnet. Und ab Donnerstag soll dann wieder Unterricht stattfinden.

Bombenattrappe hinter einem Container

Am Dienstagvormittag hatten Schüler in der großen Pause einen verdächtigen Gegenstand hinter einem Container, der auf dem Schulhof steht, entdeckt. Für die Polizei wurde der Vorfall zu einem Großeinsatz.

Das Gelände wurde abgesperrt, die 200 Kinder und die Lehrer wurden evakuiert, ebenso wie der beanchtbarte Kindergarten und anliegende Wohnhäuser. Der Gegenstand entpuppte sich als Bombenattrappe, bestehend aus mehreren Röhrchen, Kabeln und einer Batterie.

Nähere Angaben, wie die Bombe gebaut worden ist, werde man nicht machen, sagt Polizeisprecherin Nina Vogt auf Anfrage, um potenziellen Nachahmern keine Anleitung zu geben.

Kosten von mehreren Zehntausend Euro

Der Einsatz hat die Polizei mehrere Zehntausend Euro gekostet, die der Verursacher möglicherweise zahlen muss. Noch fehlt von diesem allerdings die Spur. Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach dem oder den Verursachern - noch ist nicht bekannt, ob es einer oder mehrere waren, die die Bombenattrappe bauten und an der Schule deponierten. Auch das Motiv ist der Polizei noch nicht bekannt.

Die Attrappe wird zurzeit weiter untersucht, unter anderem wird laut Polizei nach möglichen Fingerabdrücken und DNA-Spuren gesucht.

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