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An diesem Wochenende wird der Kirchenvorstand neu gewählt.

Kirchenvorstandswahlen

Pfarreien winken bei der Briefwahl ab

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Kreis RE - Eine Wahlbeteiligung zwischen fünf und zehn Prozent - bei den Bundestagswahlen wäre das undenkbar. In den Pfarreien des Kreisdekanats Recklinghausen ist das dagegen eine normale Quote. Rund 173.000 Katholiken sind dort am kommenden Wochenende aufgerufen, neue Kirchenvorstände zu bestimmen - doch nur wenige nehmen ihr Wahlrecht auch tatsächlich wahr.

Um mehr Menschen zum Wählen zu bringen, gibt es jetzt erstmals bei Kirchenvorstandswahlen die Möglichkeit der Allgemeinen Briefwahl. Diese wurde im vergangenen Jahr bei den Pfarreiratswahlen erstmals von Gemeinden getestet – mit dem Ergebnis einer wesentlich höheren Wahlbeteiligung.

Dennoch führen nur wenige Gemeinden die Briefwahl durch: Von den 18 Pfarreien und der einen Seelsorgeeinheit im Kreisdekanat sind es jetzt lediglich drei – St. Antonius in Recklinghausen, St. Antonius in Herten sowie St. Antonius und Bonifatius in Dorsten. „Wir scheuen den Aufwand und die Kosten“, begründet Propst Jürgen Quante, warum seine Pfarrei St. Peter in Recklinghausen beispielsweise keine Briefwahl anbietet.

Im NRW-Teil des Bistums Münster dürfen am 17./18. November insgesamt 1,4 Millionen Katholiken ab 18 Jahren die Kirchenvorstände wählen – in 171 Pfarreien, von denen 45 die Allgemeine Briefwahl durchführen.

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