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Eindrücke vom Einsatz am Hof an der Straße "Königsheide".

Königsheide

Alter Bauernhof brannte: Großeinsatz der Feuerwehr

GROPPENBRUCH - Rund 120 Feuerwehrleute waren am Dienstagmorgen bei einem Brand am Dortmund-Ems-Kanal im Einsatz. Dort hatte ein alter Bauernhof Feuer gefangen. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Wegen einer Besonderheit des Gebäudes stufte die Feuerwehr den Einsatz hoch.

Aktualisierung 16.45 Uhr: Keine Einsturzgefahr

Der Mitteltrakt des Bauernhofes ist nicht einsturzgefährdet, sagt der Statiker der Feuerwehr. Wie hoch die Schadenssumme ist und was den Brand ausgelöst hat, ist noch nicht bekannt. Auch die Nutzung des Bauernhofs als Übernachtungsstelle soll laut dem Besitzer des Hauses nach den Osterferien weitergehen.

Der Feuerwehreinsatz ist derweil beendet. Lediglich am Abend soll ein Trupp der Feuerwehr nochmal vorbeikommen, um auszuschließen, dass Brandnester übersehen worden sind. Der Einsatz war auch deswegen schwierig, weil das nötige Wasser mehrere hundert Meter aus dem Kanal zur Einsatzstelle gepumpt werden musste.

Aktualisierung 10.26 Uhr: Feuer ist gelöscht, keine Verletzten

Der Brand ist gelöscht, der Einsatz der Feuerwehr wird zurückgefahren. Damit der Rauch besser abziehen kann, hat die Feuerwehr auf dem Wohnhaus und der Scheune Teile des Daches abgedeckt. Im alten Stall, in dem das Feuer ausgebrochen, untersucht ein Baufachberater die gewölbte Steindecke, ob sie nach dem Brand einsturzgefährdet ist.

Laut Feuerwehr gab es keine Verletzten. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen.

Erstmeldung 9.54 Uhr: Bauernhof wurde als Übernachtungsstelle genutzt

Der Brand war der Feuerwehr gegen 8.15 Uhr gemeldet worden. Als die ersten Löschzüge vor Ort ankamen, empfing sie dichter Rauch, der aus allen drei Gebäudeteilen drang. Der Bauernhof besteht aus einem Wohnhaus und einer Scheune, verbunden sind die beiden durch einen länglichen Stall.

Landwirtschaft wird dort nach Informationen von vor Ort nicht mehr betrieben. Dafür dient das Wohnhaus laut Feuerwehr als Übernachtungsstelle für polnische Handwerker und Monteure. Nach Schätzungen der Feuerwehr haben vergangene Nacht etwa ein Dutzend Arbeiter dort geschlafen. Weil erst einmal nicht bekannt war, ob sich noch Menschen im Gebäude befanden, stufte die Feuerwehr den Einsatz hoch.

Nach jetzigen Erkenntnissen war das Haus aber leer, als das Feuer ausbrach: Die Handwerker waren bereits alle bei der Arbeit. Dennoch durchsucht die Feuerwehr weiter den verrauchten Wohntrakt.

Das Feuer selbst ist mittlerweile unter Kontrolle. Es war im Verbindungs-Stall ausgebrochen, von dort zog es in die anderen Gebäudeteile. "Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten", sagte Feuerwehrsprecher André Lüddecke unserer Redaktion. Die Straße Königsheide ist wegen des Großeinsatzes momentan gesperrt.

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