Körperverletzung oder Notwehr?

Nach Tötungsdelikt in Westerfilde: Gesuchter stellt sich der Polizei

Dortmund - Sonntagmorgen fielen Schüsse in Westerfilde: Während eines Streits soll ein 42-Jähriger einen 40-jährigen Dortmunder angeschossen haben. Vier Tage nach seiner Flucht stellte er sich nun.

Wie bereits am Sonntag (10. 3.) berichtet, kam es gegen 0.40 Uhr an der Speckestraße in Westerfilde zu einem Streit zwischen einem 40-jährigen Dortmunder und einem 42-Jährigen, ebenfalls aus Dortmund.

Dabei fielen laut Polizei mehrere Schüsse, wodurch der 40-Jährige schwer verletzt wurde. Der schleppte sich zum nahegelegenen Café Creme. Er erlitt mehrere Schussverletzungen im Bereich der Beine und im Bauch, schwebte zeitweise auch in Lebensgefahr.

Verdächtiger wurde vernommen

Der 42-Jährige flüchtete nach der Tat. Die Polizei ging zuerst von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Am Donnerstag (14. 3.) stellte sich der Gesuchte der Polizei. Nach der Vernehmung des Verdächtigen und weiteren Ermittlungsergebnissen könnten die Schüsse auch in Notwehr gefallen sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Staatsanwaltschaft war am Donnerstag nicht zu erreichen. Daher bleibt unklar, welche Hinweise die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt haben. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat und der Herkunft der Schusswaffe dauern an.

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