Kohlekraftwerk

Feuerwehr-Großeinsatz bei Brand im alten Knepper-Kraftwerk

Castrop-Rauxel - 80 Feuerwehrleute haben am Mittwoch einen Brand in einem Gebäude am ehemaligen Knepper-Kraftwerk gelöscht. Das Bundesamt für Katastrophenschutz hatte eine amtliche Warnung herausgegeben.

Auf dem Gelände des erst am Sonntag gesprengten Kohlekraftwerks Knepper zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel sind am Mittwoch Fassadenteile eines stehengebliebenen Gebäudes in Brand geraten. Die Feuerwehr Dortmund rückte kurz nach 14 Uhr mit einem Großaufgebot zum Brandort aus. Die Einsatzkräfte wurden mit enormer Rauchentwicklung konfrontiert, die Qualmwolke war kilometerweit zu sehen. Das Kraftwerk und seine umliegenden Gebäude sind nur noch eine Ruine.

Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossenhalten

Kühlturm, Kesselhaus und Schornstein des ehemaligen Kraftwerks waren am Sonntag von Spezialisten gesprengt worden – entsprechend wüst sieht es vor Ort aus. Für die Feuerwehr war es schwierig, den Löschwassernachschub über lange Schlauchleitungen zu sichern.

Es gab eine amtliche Warnung der Feuerwehr über das Bundesamt für Katastrophenschutz herausgegeben: Anwohner wurden sicherheitshalber angehalten, sich in geschlossene Räume zu begeben und Fenster und Türen zu schließen – die Warnung wurde um 16.49 Uhr aufgehoben. Kontrollen durch Messfahrzeuge hatten ergeben, dass keine unmittelbare Gefahr bestand. Im Einsatz waren zwischenzeitlich rund 80 Feuerwehrleute, zwischen 30 und 40 Einsatzfahrzeuge und sechs Wasserwerfer – am frühen Abend war der Brand unter Kontrolle.

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