Im Konzerthaus

Beschwingte Stimmung beim Neujahrsempfang der Stadt Dortmund

OB Ullrich Sierau hat im Konzerthaus gut 1200 Gäste zum Neujahrsempfang der Stadt begrüßt. Walzer-Stimmung verbreiteten die Dortmunder Philharmoniker. Auch sonst war die Stimmung beschwingt.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau nutzte am Montagabend beim Neujahrsempfang der Stadt vor den 1200 geladenen Gästen im Konzerthaus - unter ihnen wieder zahlreiche Ehrenamtliche aus Vereinen und Initiativen - einmal mehr die Gelegenheit, eine positive Bilanz des Jahres 2018 zu ziehen und Optimismus mit Blick auf das neue Jahr zu verbreiten.

Der OB verwies auf zahlreiche Auszeichnungen für die Stadt wie den deutschen Städtebaupreis für das Phoenix-Projekt, gesunkene Arbeitslosenzahlen, weiter steigende Bevölkerungszahlen, eine positive Wirtschaftsentwicklung und das Interesse vieler Investoren an Dortmund. Die Digitalisierung sei dabei ein Treiber zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Sieraus Kritik am Dortmund-Tatort

Der Oberbürgermeister erinnerte aber auch an Dortmunder Erfolge im Kultur- und Sportbereich und das 50-jährige Bestehen der Universität, das im Dezember gefeiert wurde. "Dortmund ist eine Wissenschaftsstadt - eine Stadt, in der längst nicht mehr die Schlote, sondern die Köpfe rauchen", stellte Sierau fest.

Auch bei dieser Gelegenheit konnte er sich einen Seitenhieb auf die Macher des ARD-Tatorts nicht verkneifen, nachdem er sich zuvor schon in einem Brief an WDR-Intendant Tom Buhrow für die Einstellung des Dortmund-Tatorts ausgesprochen hatte.

"Das Image unserer Stadt hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, auch wenn die ARD-Tatorte dazu keinen wesentlichen Beitrag leisten. Wenn der dafür Verantwortliche nicht schon abgesetzt wäre, würde ich Tom Buhrow bitten, das wegen Mobbings gegen Dortmund nachzuholen", sagte Sierau. Und der Applaus der Festgäste zeigte, dass er mit dieser Meinung nicht allein steht.

Optimistischer Ausblick auf 2019

Generell überwog aber der Optimismus bei Sieraus Neujahrs-Ansprache. Mit Blick auf zahlreiche Großveranstaltungen wie den Evangelischen Kirchentag und das AWO-Jubiläum versprach er: "Dortmund wird ein guter Gastgeber sein."

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