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Unser Nachrichtenüberblick

Erpressung auf Campingplatz?, Staus - Sperrungen - Ausfälle zu Ferienbeginn, Unfallopfer unter Schock, Güterschiff durchtrennt Ruderboot

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Gab es im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen auf dem Campingplatz eine Erpressung? Zu Ferienbeginn wird es wieder Staus, Sperrungen und Zugausfälle geben. Kindergartenschutzengel geehrt. Ein Güterschiff durchtrennt ein Ruderboot auf dem Kanal. Alles, was noch wichtig ist:

Aktuelles aus der Nacht

  • Herten: Mit einem mutigen Überholmanöver rettete der "Schutzengel von der A2" am 24. Juni mutmaßlich allen Insassen eines brennenden Reisebusses das Leben. Jetzt wurde er geehrt. Ein Geschenk rührte ihn ganz besonders.
  • Münster: Bei einem spektakulären Zusammenstoß zwischen einem Güterschiff und einem Ruderboot auf dem Dortmund-Ems-Kanal bei Münster ist ein Ruderer verletzt worden. Die drei anderen Ruderer in dem Boot blieben bei dem Unfall unverletzt, wie die Polizei mitteilte. 
  • Lügde: Im Missbrauchsfall Lüdge soll die Mutter eines Opfers über Monate den Hauptangeklagten Andreas V. erpresst haben. Das sagte sein Verteidiger der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben von Rechtsanwalt Johannes Salmen aus Lage im Kreis Lippe hat sein Mandant jetzt aus der Haft heraus Anzeige gegen die Frau gestellt. Über die mutmaßliche Erpressung hatten zuvor der WDR und die "Lippische Landeszeitung" berichtet. Zu weiteren Details und Hintergründen wollten sich die Behörden wegen der laufenden Ermittlungen nicht äußern.
  • Mülheim: Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Frau in Mülheim haben die Familien der beiden zwölfjährigen Tatverdächtigen Hilfsangebote nicht angenommen. Dies teilte ein Stadtsprecher mit. Der Kontakt mit den Familien sei  über die jeweilige Gegensprechanlage an den Haustüren erfolgt. Mitarbeiter des Jugendamts hätten den Familien dabei Hilfestellungen angeboten. Diese hätten sie jedoch abgelehnt. "Es obliegt der Verantwortung der Eltern, das anzunehmen", sagte der Sprecher. Über die Besuche der Mitarbeiter bei den Familien der Tatverdächtigen hatte zuvor die "Bild"-Zeitung berichtet.
  • Münster: Im Streit um die Berechnung von Einwohnerzahlen der Kommunen in Nordrhein-Westfalen hat der Verfassungsgerichtshof des Landes am Dienstag eine Klage zurückgewiesen. Das Gemeindefinanzierungsgesetz 2014 sei verfassungskonform, entschieden die Richter. Anders hatten das Städte Bonn und Velbert sowie der Gemeinde Much gesehen und dagegen geklagt. Die Kommunen sahen sich bei der Zuteilung der Finanzmittel durch das Land benachteiligt. Aus ihrer Sicht wurden beim Zensus 2011 falsche Einwohnerzahlen ermittelt und ihnen deshalb zu wenige Gelder zugeteilt. (Az.: VerfGH 37/14)
  • Dortmund: Falsche Polizisten haben in Dortmund eine 79-Jährige um Gold und Schmuck im Wert von einer Million Euro betrogen. Die Frau hatte die Wertsachen nach Angaben der Polizei vom Dienstag in vier Etappen neben einer Mülltonne auf dem Dortmunder Ostfriedhof hinterlegt. Nach Angaben der Ermittler hatten die Unbekannten sich am Telefon gegenüber der Seniorin als Polizisten ausgegeben und sie vor einer angeblichen rumänischen Einbrecherbande gewarnt.
  • London: Der als nächster britischer Premierminister gehandelte Ex-Außenminister Boris Johnson meint, dass die EU mit Optimismus und einem härteren Verhandlungsstil doch noch zu Zugeständnissen beim Brexit gebracht werden kann. Das machte der Favorit im Rennen um die Nachfolge von Theresa May als Tory-Vorsitzende und Regierungschefin gestern in einem Fernsehduell mit seinem innerparteilichen Konkurrenten Jeremy Hunt beim britischen Sender ITV deutlich. Dabei wiederholte Johnson sein Versprechen, Großbritannien in jedem Fall bis zum 31. Oktober aus der Staatengemeinschaft zu führen. 

Die Top-Themen des Tages

  • Düsseldorf: Angesichts erwarteter geringerer Einnahmen plant die schwarz-gelbe Landesregierung im Haushalt 2020 zunächst keine Schuldentilgung mehr ein. Es werde aber eine "schwarze Null" ohne neue Schulden angepeilt, sagte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU). Zuvor hatte das Kabinett den Haushaltsentwurf für 2020 beschlossen. Überschüsse sind demnach bis 2023 nicht mehr vorgesehen. 
  • Kreis Recklinghausen: Wie lassen sich Haus und Wohnung sicher vor Einbrechern schützen? – Bei unserer Telefonaktion können Sie sich dazu von Experten unkompliziert beraten lassen.
  • Kreis Recklinghausen: Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen stehen vor der Tür: Zahlreiche Baustellen und Sperrungen auf den Autobahnen dürften für wenig Freude sorgen. Auch etliche Bahnstrecken sind gesperrt, einige Züge fahren gar nicht. Das müssen Sie jetzt wissen, wenn Sie in den Urlaub fahren. Wir haben hier den Überblick für Sie.
  • Herten: Auch Stunden nach dem schweren Unfall in Herten auf dem Autobahnzubringer zur A43 standen die verletzten Frauen und Jugendlichen noch unter Schock.
  • Berlin: Bund, Länder und Kommunen haben noch keinen gemeinsamen Weg gefunden, wie strukturschwachen Krisenregionen geholfen werden kann. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) stellt heute in Berlin ab 11.30 Uhr die Handlungsempfehlungen der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" vor - allerdings nur aus Sicht des Bundes. Mit den Ländern und Kommunen soll im Herbst besprochen werden, welche Maßnahmen verwirklicht werden sollen. Vor der Vorstellung will sich das Bundeskabinett mit den Kommissionsergebnisse befassen.
  • Wiesbaden: Im Prozess um den Mord an der 14-jährigen Mainzer Schülerin Susanna will das Wiesbadener Landgericht heute um 9.30 Uhr das Urteil verkünden. Angeklagt ist der irakische Flüchtling Ali B.. Der 22-Jährige soll das Mädchen vergewaltigt und ermordet haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe für Ali B. und beantragte, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren wäre damit so gut wie ausgeschlossen.
  • Luxemburg:  Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilt (9.30 Uhr) in Luxemburg über die Pflicht zur telefonischen Erreichbarkeit von Online-Händlern. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte gegen Amazon geklagt.
  • Köln: Die größte Islam-Dachorganisation in Deutschland will nach zugesagten Reformen und angekündigter Transparenz über neue Projekte informieren. In einer Pressekonferenz der Ditib in Köln soll es am Mittwoch (11.30 Uhr) um Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene sowie um die Imam-Ausbildung gehen. Die Türkisch Islamische Union ist wegen ihrer Nähe zur Regierung in Ankara umstritten. Nach anhaltenden Forderungen, sich von türkischer Einflussnahme zu lösen, hatte der Moscheeverband zu Jahresbeginn einen Neustart angekündigt und um Vertrauen geworben. Kritisiert wird auch, dass Ditib-Imame aus der Türkei entsandt werden.

Die Lage auf den Straßen

Die Entwicklung auf den wichtigsten Strecken in unserer Region können Sie bei uns minutengenau auf dieser interaktiven Grafik verfolgen.

Das Wetter 

Am Vormittag gewinnen Wolken meist für längere Zeit die Oberhand. Am Nachmittag gibt es sonnige Abschnitte, aber zeitweise auch Wolken, und die Temperaturen steigen am Tage auf 24 Grad. Nachts gehen die Werte dann auf 14 Grad zurück. Der Wind säuselt leicht aus nordwestlichen Richtungen.

Mehr Details zum Wetter der Region hier.

Der Kreis multimedial

So viele Menschen sagen DANKE! Vor zwei Wochen denkt André Tiago Manuel zuerst an das Leben der Kinder. Aus einem brennenden Bus rettet er 56 Schülerinnen und Schüler der Erich-Klausener-Schule. Jetzt wurde Danke gesagt. Unser Video-Team von cityinfo.tv war dabei.

Zahl der Nacht 

14.000: Ein 25-jähriger Kalifornier, der auf dem "Walk of Fame" in Hollywood eine Statue von Filmlegende Marilyn Monroe gestohlen hat, muss für ein Jahr ins Gefängnis und ein Bußgeld von rund 14 000 Dollar zahlen. Eine Richterin in Los Angeles verhängte die Strafe gestern. Bei dem Gerichtstermin räumte der Täter seine Schuld ein. Er war der Polizei bereits bekannt: Im vorigen Jahr hatte er mit einer Spitzhacke die Sternenplakette von Donald Trump auf dem "Walk of Fame" zertrümmert. . 

Trends in den sozialen Medien 

Der als nächster britischer Premierminister gehandelte Ex-Außenminister Boris Johnson meint, dass die EU mit Optimismus und einem härteren Verhandlungsstil doch noch zu Zugeständnissen beim Brexit gebracht werden kann. Auf Twitter wird diskutiert und berichtet.

 

Mit dpa-Material

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