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Die Stimmung in den Läden und auf den Straßen des Kreuzviertels war gut. Die Veranstalter hatten mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt.

"Kreuzviertel bei Nacht"

Tausende feiern auf den Straßen des Kreuzviertels

DORTMUND - Für einen Abend war das Kreuzviertel Dortmunds Partyzentrale: Bei "Kreuzviertel bei Nacht" am Freitag haben tausende Menschen auf den Straßen des Szene-Viertels gefeiert und getanzt. Wir haben uns mit der Kamera in den Trubel gestürzt.

Das Kreuzviertel gilt als Dortmunds In- und Ausgeh-Viertel. Doch eigentlich geht es, abseits der Restaurants, auf den Straßen des beliebten Quartiers selbst an Wochenenden ziemlich beschaulich zu. Außer, es ist "Kreuzviertel bei Nacht".

Dann tut der Stadtteil für einen Abend so, als wäre er eine echte Partymeile wie das Belgische Viertel in Köln oder Trastevere in Rom. Dann quetschen sich nicht Autos auf Parkplatzsuche, sondern Menschenmassen durch die engen Wohnstraßen, prallen dröhnende Bässe und donnerndes Stimmengewirr gegen die Gründerzeitfassaden der Häuser.

So war es auch wieder am Freitagabend. Über 40 Geschäfte hatten sich zusammengetan, um das Stadtteilfest zu organisieren. Dafür war die Liebigstraße als zentrale Feierachse komplett für den Autoverkehr gesperrt worden, auch Teile der Kreuzstraße am Vinckeplatz gehörten für einen Abend den Fußgängern - oder besser gesagt den Tänzern: Dort drehten Dutzende Paare zu Samba, Salsa und Merengue ihre Kreise.

In den Geschäften des Viertels konnten die Besucher derweil bis 0 Uhr durch die Sortimente stöbern, die Auftritte verschiedener Bands genießen - oder einfach bei einem Bierchen auf einer Kreuzung stehend dem Treiben zuschauen.

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