Kriminalität

Betrunken, kein Führerschein, gestohlenes Auto - Irre Spritztour durch Dortmunds Osten

DORTMUND - Um "den Kopf frei zu kriegen" hat ein 35-Jähriger am Samstag mit einem Freund ein Auto gestohlen und betrunken eine Spritztour unternommen. Sie endete mit einem Schrecken.

Ein 35-jähriger Autofahrer ist am Samstagabend (4. Mai) in Dortmund-Brackel zunächst eine Böschung hinauf und anschließend gegen einen Baum gefahren.

Der Polizeimeldung zufolge schnappte sich der Dortmunder einen Freund und drehte mit ihm einige Runden, um "den Kopf frei zu kriegen". "An und für sich ist das keine schlechte Idee", finden auch die Beamten. "Allerdings nicht, wenn man betrunken ist, keinen Führerschein hat und der rechtmäßige Besitzer des Autos überhaupt nichts von der unfreiwilligen Leihe weiß."

Böschung hinauf und gegen Baum gefahren

Die Polizei weiter: "Weil sich der 35-Jährige zudem im Dortmunder Osten nicht auskannte, fuhr er mit seinem Begleiter in die Straße Westkamp. Ortskundige wissen, dass es sich hierbei um eine Sackgasse handelt. Sie wissen auch, dass am Anfang der Straße ein ,Zone 30-Schild' aufgestellt ist." Der 35-Jährige hingegen hatte diese Infos offenbar nicht. Ebenso schien er nicht zu wissen, wofür das Pedal zwischen Gas und Kupplung notwendig ist. Also fuhr er am Ende der Straße zunächst eine Böschung hinauf, ehe er gegen einen Baum stieß.

Feuerwehr musste auch noch kommen

Hier endete schließlich die Spritztour des 35-Jährigen - mit einem Schrecken, aber wenigstens glimpflich: Weder er noch sein Beifahrer wurden verletzt. Das "geliehene" Auto hingegen wurde arg in Mitleidenschaft gezogen und musste abgeschleppt werden. Zudem musste die Feuerwehr einen nach dem Aufprall auf die Straße ragenden Baum entfernen.

Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, "unbefugten Gebrauchs von Kraftwagen" sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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