Landgericht Bochum

Angeklagter (28) schweigt zu Einbruchsvorwürfen

RECKLINGHAUSEN - Ein 28-jähriger Mann muss sich vor dem Landgericht Bochum verantworten. Er soll Mitglied einer Einbrecherbande gewesen sein, die unter anderem auch in einem freistehenden Wohnhaus an der Brandheide zugeschlagen haben soll.

Zum Prozessauftakt wollte sich der 28-Jährige noch nicht zu den Vorwürfen äußern. Laut Staatsanwaltschaft gehörte der aus Rumänien stammende Angeklagte zu einer mehrköpfigen Profi-Bande, deren Basislager eine Wohnung unweit von der Stadtgrenze zu Herne gewesen ist. Von dort aus sollen der Angeklagte und seine Komplizen regelmäßig zu Beutezügen ausgeschwärmt sein. Als Tatobjekte soll sich die Gruppe vor allem auf freistehende Einfamilienhäuser spezialisiert haben, die abgelegen bzw. schlecht von außen einsehbar sind.

Die Staatsanwaltschaft listet in der Anklageschrift insgesamt zehn Beutezüge in mehreren Städten des Ruhrgebiets auf. In Recklinghausen soll die Einbrecherbande am 23. September 2015 in einem freistehenden Haus in der Brandheide zugeschlagen haben. Wie fast immer bestand die Beute laut Anklage vor allem aus Bargeld, Schmuck sowie Elektronikartikeln. Insgesamt soll bei den zehn Coups Beute im Wert von mehreren 10.000 Euro gemacht worden ist.

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