Landgericht

Fünf Jahre Haft für Brandstiftung im Flüchtlingsheim

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Flüchtling aus dem Irak ist wegen schwerer Brandstiftung vom Düsseldorfer Landgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

Der 22-Jährige habe in der Nacht zum 26. Mai in seinem Zimmer in einem Ratinger Flüchtlingsheim Feuer gelegt, befand das Gericht am Dienstag. Der Brandstifter habe das Gebäude verlassen, ohne die über 130 schlafenden Mitbewohner zu warnen, betonte die Richterin. Der Iraker, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, hatte die Tat im Vorfeld angekündigt und sie später gegenüber dem Heimpersonal zugegeben. Bewohner und Heimmitarbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der bei dem Brand entstandene Schaden soll bei 250.000 Euro liegen.

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