Langes Wochenende

Staugefahr am Pfingstwochenende - diese Strecken sind besonders betroffen

Region - Straßen.NRW rechnet ab Freitagmittag mit massiv ansteigendem Verkehr. Besonders betroffen seien Autobahnen in Richtung der Küsten, auch in der Region und im Kreis RE kann es eng werden.

2018 bot der Freitag vor Pfingsten mit 576 Kilometern Stau einen neuen Rekord für NRW. In ihrer aktuellen Prognose rechnet die Verkehrszentrale des Landesbetriebes Straßen.NRW auch für Freitag, mit rasant ansteigendem (Reise-)Verkehr ab 13 Uhr. Dies werde bis gegen 18 Uhr andauern. Besonders betroffen seien Autobahnen in Richtung der Küsten, auch in der Region und im Kreis RE kann es eng werden.

Auf der A 1, der A 31, der A 40, der A 57 und der A 61 ist mit Staus zu rechnen, auch die A 3 im Großraum Köln und im Bereich Oberhausen sowie in Höhe Arnheim ist ein potenzieller Brennpunkt. Straßen.NRW richtet ab Freitagmittag keine Tagesbaustellen mehr ein. Ausnahmen sind Reparaturen für die Verkehrssicherheit. Damit der Verkehr in Baustellen fließt, hält Straßen.NRW so viele Fahrspuren wie möglich frei. Der Rückreiseverkehr wird sich laut Prognose bereits ab Sonntagmittag, 9. Juni, leicht bemerkbar machen. Dienstagfrüh, 11. Juni, setzt regulärer Berufsverkehr ein.

Baustellen und Engpässe:

- Die A 40 wird zwischen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Heimaterde in Richtung Dortmund gesperrt, dort wird die Fahrbahn saniert (Freitag ab 22 Uhr bis Dienstag, 5 Uhr). Weiträumige Umleitungen über die parallel laufenden Autobahnen A 52, A 42 oder A 2 werden empfohlen. - Auf der A 43 im Raum Bochum/RE ist mit Behinderungen und erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. - Auf der A 31 im Bereich Autobahndreieck Bottrop-Süd kann es zu Behinderungen kommen. - Auf der A 40 muss im Bereich Duisburg in Richtung Venlo mit Staus und Behinderungen gerechnet werden.

Bahn rüstet sich mit Entlastungszügen für den Ansturm der Reisenden

Die Deutsche Bahn (DB) erwartet Freitag, Samstag und Pfingstmontag als Hauptreisetage. Die Bahn rüstet sich unter anderem mit Entlastungszügen für den Ansturm der Reisenden. Im Fernverkehr sollen alle verfügbaren Fahrzeuge eingesetzt werden. "Alles, was rollen kann, wird rollen", erklärte eine Bahnsprecherin. Das Unternehmen empfiehlt, Sitzplatzreservierungen zu machen und weniger nachgefragte Verbindungen zu nutzen. Beim Wetter ist am Wochenende in NRW von allem ein bisschen dabei. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert Temperaturen zwischen 18 und 27 Grad. Am Freitagnachmittag werden Schauer und Gewitter sowie stark böiger Wind erwartet. Während es am Samstag weitgehend niederschlagsfrei bleibe, kann es am Sonntag einzelne Schauer geben. In der Nacht zum Montag wird aus Südwesten mit schauerartigem Regen gerechnet.

(mit dpa)

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